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Notflüge brachten bereits 4.000 Österreicher zurück in die Heimat

Rund 4.000 Österreicher wurden bereits zurückgeholt.
Rund 4.000 Österreicher wurden bereits zurückgeholt. ©APA/HELMUT FOHRINGER
Rund 4.000 heimische Urlauber, die im Zuge der Corona-Pandemie im Ausland "gestrandet" waren, konnten bereits nach Österreich zurückgeholt werden.
Hilfe nur für registrierte Touristen möglich
Außenminiser ermahnte zur Eile

Rund 4.000 Österreicher sind seit Beginn der Coronavirus-Krise mit bisher dutzenden Notflügen in ihre Heimat zurückgeholt worden. So startet Montagabend beispielsweise noch ein Notflug aus Washington DC, der Dienstagfrüh in Schwechat landen soll.

Am Dienstag gibt es außerdem Repatriierungsflüge aus Mexiko, Kuba sowie der Dominikanischen Republik, teilte das Außenministerium auf APA-Anfrage mit. Weitere Notflüge werden in den kommenden Tagen folgen.

Anmeldung für Notflüge via Online-Plattform möglich

Im Ausland gestrandete Österreicher, die sich bereits beim Außenministerium registriert haben, können sich unter https://heimflug.austrian.com/ für die Flüge anmelden. Neun verschiedene Destinationen waren dort Montagnachmittag gelistet. So wird es gegen Ende der Woche auch Rückholungen aus Sri Lanka und Indien geben.

Zahlreiche österreichische Reisende kehrten und kehren zudem mit weiterhin bestehenden kommerziellen Flugverbindungen vor allem über deutsche Flughäfen, mit Rückholflügen in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Staaten und auf dem Landweg nach Österreich zurück, informierte das Außenministerium. "Wir geben rund um die Uhr alles Menschenmögliche, um die tausenden Österreicherinnen und Österreicher aus über 100 Ländern zurückzuholen."

Außenminiser rief heimische Urlauber zur Eile auf

Zuletzt wurden am Sonntag rund 450 Reisende aus Kapstadt und Kairo in ihre Heimat zurückgebracht. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) riet am Sonntag Österreicher, die noch im Ausland sind, "zur höchsten Eile": "Diese Notflüge wird es nicht zeitlich unbegrenzt geben können", warnte Schallenberg.

Unterdessen beraten am Montag die EU-Außenminister darüber, wie die Abstimmung zwischen den Mitgliedstaaten bei den Rückholungen verbessert werden kann. Die europäischen Regierungen haben bisher nur selten auf EU-Hilfe zurückgegriffen, hieß es am Montag aus Brüssel.

Bei der Rückholung von wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Bürgern haben die europäischen Regierungen bisher nur selten auf EU-Hilfe zurückgegriffen.

(APA/Red)

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