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Mutter soll Sohn in Wien-Favoriten getötet haben: U-Haft beantragt

In einer Wohnung im 10. Bezirk wurde die Leiche des Sohnes gefunden.
In einer Wohnung im 10. Bezirk wurde die Leiche des Sohnes gefunden. ©APA
Im Fall jener Mutter aus Wien-Favoriten, die ihren fünfjährigen Sohn getötet haben soll, wurde nun U-Haft beantragt. Die Frau ist geständig, machte jedoch widersprüchliche Aussagen zur Tat. Unter anderem gab sie an, Stimmen gehört zu haben.
Bub (5) wurde getötet
Vater einvernommen
Details zum Fall
Bub mit Polster erstickt
Bilder vom Tatort

Zwei Tage nach dem Fund der Leiche eines fünfjährigen Buben in Wien-Favoriten hat die Staatsanwaltschaft Wien einen Antrag auf Verhängung der Untersuchungshaft über die tatverdächtige Mutter gestellt. Das sagte Behördensprecherin Nina Bussek am Donnerstag der APA. Die 25-Jährige wurde bereits in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert. Das Obduktionsergebnis war am Donnerstag noch ausständig.

Am Freitag wird über U-Haft entschieden

Die Frau wird durch den Untersuchungsrichter nochmals einvernommen. “Es ist zu erwarten, dass im Laufe des Freitags über den U-Haft-Antrag entschieden wird”, sagte Gerichtssprecherin Christina Salzborn.

Laut Medienberichten soll die 25 Jahre alte Mutter das Kind erst mit Medikamenten betäubt, dem Fünfjährigen dann die Pulsadern aufgeschnitten und ihn mit einem Polster erstickt haben. Bestätigung gab es dafür vorerst keine, laut Bussek dauert es “im Regelfall mehrere Wochen bis das schriftliche Gutachten vorliegt”.

25-Jährige macht verwirrten Eindruck

Die nach Angaben ihres Ex-Mannes und Kindsvater depressive Frau hatte sich am Dienstag auf der Höhenstraße einer Polizeistreife gestellt. Die 25-Jährige, die einen verwirrten Eindruck machte, gestand gegenüber den Beamten die Tötung ihres Kindes. In weiterer Folge machte die Frau zur Tat allerdings widersprüchliche Angaben. In den Einvernahmen bei der Polizei sagte die 25-Jährige unter anderem aus, dass sie Stimmen gehört hätte. (APA)

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