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Leistbare Wohnungen in Wien werden knapp und Preise steigen weiter

Die Wohnungspreise in Wien steigen weiter an, Experte befürchten eine Angebotslücke.
Die Wohnungspreise in Wien steigen weiter an, Experte befürchten eine Angebotslücke. ©APA
Leistbare Wohnungen in Wien werden knapp. Der Grund dafür: Weniger geförderte Neubauten auf der einen Seite, die steigende Anzahl der Einwohner und Single-Haushalte auf der anderen Seite.
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Der Immobiliendienstleister EHL und die Wohnbaugesellschaft Buwog warnen vor einer größer werdenden Angebotslücke. Bis 2015 soll die durchschnittliche Jahresproduktion der Bauträger von 10.000 Wohneinheiten in Wien deutlich geringer ausfallen, als die Nettonachfrage nach zusätzlichen Wohnungen. 2015 könnten bereits mehr als 6.000 Wohnungen zu wenig gebaut werden, erklärte Buwog-Geschäftsführer Gerhard Schuster am Dienstag bei der Präsentation des ersten Wiener Wohnungsmarktberichts von EHL und Buwog.

Wohnungspreise in Wien steigen

Nach Jahren mit stark steigenden Wohnungseigentums- und Mietpreisen seit der Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise erwartet EHL heuer eine leichte Abschwächung. Laut EHL sind die Quadratmeterpreise für eigengenutzte Wiener Eigentumswohnungen in den vergangenen Jahren im Schnitt um fünf Prozent gestiegen und sollen heuer um 3 bis 4 Prozent steigen. Bei den Mietpreisen wird für 2013 ein Anstieg knapp über der Inflation erwartet. EHL-Chef Michael Ehlmaier sieht weiterhin keine Immobilienblase in Wien, sondern eine Anpassung der Immobilienpreise an andere europäische Großstädte. Gemeindebau- und Genossenschaftswohnungen sowie geförderte Neubauten würden eine Preisexplosion verhindern, so Ehlmaier.

Bezirke 1 und 19 am teuersten

Die höchsten Quadratmeter-Verkaufspreise bei Neubezug wurden 2012 laut EHL-Daten im 1. Bezirk mit durchschnittlich 16.500 Euro gezahlt, gefolgt vom 19. Bezirk mit 5.500 Euro und vom 18. Bezirk mit 5.000 Euro. Die niedrigsten Quadratmeterpreise gab es im 11. Bezirk mit 2.700 Euro, im 10. Bezirk mit 2.800 Euro und im 15. Bezirk mit 2.950 Euro. Aus dem Ausland hätten vor allem Russen und Investoren aus dem Baltikum gerne bei teuren Immobilien zugegriffen, erzählte der EHL-Chef. Im Gegensatz zu Medienberichten hätten aber nicht viele Griechen ihr Geld in Wiener Immobilien angelegt.

Strukturelles Problem im Wohnbau

Buwog-Geschäftsführer Schuster sieht beim Wiener Wohnbau “ein strukturelles Problem”. “Alle demografischen Daten einerseits und alle Kennzahlen aus dem Wohnbau lassen erwarten, dass die Situation eher noch schwieriger werden wird.” Zwischen 2010 und 2050 wird die Wiener Bevölkerung laut Statistik Austria um mehr als 18 Prozent auf über zwei Millionen anwachsen und die Anzahl der Haushalte um rund 32 Prozent steigen. An die Wiener Stadtregierung appellierte Schuster, mehr Bauland zur Verfügung zu stellen und Widmungen zu beschleunigen sowie die Infrastruktur (u.a. Öffentlicher Verkehr, Schulen) in Stadtentwicklungsgebieten schneller zu forcieren.

Eine Million Wohnungen in Wien

Laut Mikrozenus der Statistik Austria gab es 2011 in Wien insgesamt rund eine Million Wohnungen, davon 854.000 mit Hauptwohnsitz. Die restlichen Wohnungen waren Leerstände, Zweitwohnsitzwohnungen und nicht benutzbare Wohnungen. In Wien wurden 632.900 Mieter verzeichnet, davon 23,8 Prozent in Gemeindewohnungen, 19,1 Prozent in Genossenschaftswohnungen und 31,3 Prozent in anderer Objektkategorien. EHL und Buwog schätzen den tatsächlichen Leerstand auf 3 Prozent bezogen auf den gesamten Wohnungsbestand. Dieser werde sich wegen der gestiegenen Nachfrage aber weiter verringern.

Der Anteil der gesetzlich reglementierten Mieten in Wien liegt laut Buwog/EHL-Wohnungsmarktbericht bei rund der Hälfte des Hauptmietwohnungsbestand plus Mietzinsbeschränkungen bei Altbauwohnungen. EHL und Buwog gehen davon aus, dass bei rund 25 Prozent der Wiener Mietwohnungen die Miete frei vereinbar ist. (APA)

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