Im Jemen entführter Wiener: Spindelegger mahnt zu Geduld

Der im Jemen entführte Wiener bat in Video um Hilfe
Der im Jemen entführte Wiener bat in Video um Hilfe ©Screenshot YouTube
Nach wie vor wird um den im Jemen entführten Wiener Dominik N. gebangt. Nun hat Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger zu Geduld gemahnt. Es wurden bereits zahlreiche Partner um Unterstützung gebeten, wovon man sich Erfolg erhofft.
"Wir verhandeln nicht"
Krisenstab zum Fall tagt
Kein Lösegeld wird gezahlt
Ultimatum ist beendet
Familie appelliert an Entführer
Ermordung angedroht

Im Augenblick gebe es zu dem Fall um den Wiener, der im Jemen entführt wurde, nichts Neues, sagte Spindelegger am Montag vor einer Sitzung der EU-Außenminister in Brüssel.

Unterstützung nach Entführung im Jemen

Österreich habe alle Partner wie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und andere um Unterstützung gebeten, auch bei ihren Botschaften in Richtung Jemen. “Das wird schon Erfolg haben, aber wir müssen hier auch eine gewisse Geduld an den Tag legen”, zeigte sich der Außenminister optimistisch.

Fall um den gekidnappten Wiener

Der am 21. Dezember im Jemen entführte Österreicher Dominik N. hat in einem Video kürzlich an die Regierungen des Jemen, Österreichs und anderer Staaten appelliert, Lösegeldforderungen seiner Entführer zu erfüllen. Andernfalls werde er sieben Tage nach Veröffentlichung des Videos getötet, so N. in dem Video. Der Wiener war gemeinsam mit einem Paar aus Finnland mitten in der Hauptstadt des Jemen, Sanaa, verschleppt worden.

(apa/red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Im Jemen entführter Wiener: Spindelegger mahnt zu Geduld
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen