Hacker würde Sputnik V auch ohne Zulassung verimpfen

Hacker sprach sich für den Einsatz von Sputnik-Impfstoff aus.
Hacker sprach sich für den Einsatz von Sputnik-Impfstoff aus. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sprach sich für den Einsatz des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V aus, auch wenn die Zulassung durch die EMA noch nicht erfolgt ist.
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Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) spricht sich gegen die von der Regierung geplante Vergabe des "Grünen Passes" schon nach der ersten Impfung aus.

"Ich bin nicht sehr begeistert davon. Ich halt nichts von halbleeren oder halbvollen Gläsern. Einen wirklichen Impfschutz gibt's erst dann, wenn man zweimal geimpft ist und dann kann es auch die entsprechenden Regelungen geben", sagte Hacker dem Sender ATV laut Vorabmeldung.

Sputnik mit gleicher Wirkungsweise wie andere Impfstoffe

Außerdem würde Hacker den russischen Impfstoff Sputnik V auch ohne Zulassung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA einsetzen, wie er sagt: "Ich bin der Meinung, wir hätten es kaufen sollen. Und ja, auch ohne Zulassung. Es gibt genug Studien, die die Wirkungsweise von Sputnik beschreiben. Es ist kein Wunderstoff, aber es kann in etwa das gleiche, was andere Impfstoffe können."

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte Bestellung und erste Lieferung des russischen Impfstoffes für April angekündigt. Die Rede war von einer Million Impfdosen. Erfolgt ist die Bestellung bisher allerdings noch nicht. Zuletzt hieß es vom Kanzleramt, der Einsatz sei erst nach der EMA-Zulassung geplant.

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(APA/Red)

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