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Großbrand in Simmeringer Wohnhaus: "Mussten sofort raus"

Der Brand richtete großen Schaden an.
Der Brand richtete großen Schaden an. ©APA/LUKAS HUTER
Im Zuge des Großbrandes eines Wohnhauses in der Simmeringer Hauptstraße wurden am Samstag zahlreiche Menschen aus dem Gebäude evakuiert, so auch zwei Blumenverkäuferinnen.
Wohnhaus in Simmering in Brand
Bilder des Feuerwehreinsatzes
Großbrand in Wien-Simmering

Als die Wiener Schwestern Anita und Manuela Müllner Samstag früh ihr Blumengeschäft in der Simmeringer Hauptstraße/Ecke Enkplatz aufsperrten, glaubten sie noch an lukrative Einnahmen anlässlich des bevorstehenden Muttertags. Um 11.15 Uhr klopften allerdings Einsatzkräfte der Feuerwehr an die Tür.

Der Brand im Dachgeschoß hat sich so gefährlich ausgebreitet, dass sie sofort evakuiert wurden. Kurz nach 10.00 Uhr bemerkten die beiden den Löscheinsatz im Haus. Eine Stunde später spitzte sich die Lage plötzlich zu. Feuerwehrmänner klopften heftig an der Tür. “Sie haben gesagt, wir müssen sofort raus”, sagte Anita Müllner im Gespräch mit der APA. Sie räumten die Pflanzen noch schnell aus dem Geschäftsportal und verließen das Haus.

Schwestern haben Geschäft genau unter Brandherd

Viel Hoffnung, dass die Blumen den Löscheinsatz überlebt haben, haben die Schwestern nicht. “Die Ware wird komplett kaputt sein. Auch wegen der Rauchgase”, sagte Anita Müllner.

Wann die beiden wieder in ihr Geschäft können, ist unklar. Ein Feuerwehrmann habe gemeint, man müsse mit zwei Wochen rechnen. Der Vater der Schwestern, der zu seinen Töchtern geeilt ist, ist überzeugt: “Sowas hat’s in Simmering noch nicht gegeben.”

Bezirksvorsteher: “Sowas gab es noch nicht”

Auch der Bezirksvorsteher von Wien-Simmering, Paul Johann Stadler (FPÖ), hat einen ähnlichen Brand noch nie erlebt. “Ich bin 1956 im Bezirk geboren, aber so etwas gab es noch nicht”, sagte er zur APA. Von ähnlicher Größe sei nur der Brand im Schloss Neugebäude im Jahr 1993 gewesen. Aber auch der habe nicht die Dimension des Feuers vom Samstag gehabt.

Die Wiener Magistratsdirektion war mit einem mobilen Büro am Einsatzort und erhob den Bedarf für die Familien, die durch den Brand aus ihren Wohnungen verbannt worden waren. Stadler bot für den Notfall an, das Amtsgebäude zu öffnen, sollten keine Ersatzquartiere in ausreichender Zahl gefunden werden.

(APA/Red)

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