FPÖ gab mit 3,4 Millionen Euro am meisten für Wahlkampf aus

Die FPÖ gab für den Präsidentschaftswahlkampf von Norbert Hofer 3,4 Millionen Euro aus.
Die FPÖ gab für den Präsidentschaftswahlkampf von Norbert Hofer 3,4 Millionen Euro aus. ©APA
Die FPÖ gab im Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl 2016 am meisten Geld aus: 3,4 Millionen Euro. Die Grünen ließen für den offiziell "unabhängigen" ehemaligen Parteichef Alexander Van der Bellen 2,7 Millionen springen.
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Die Diskrepanz zwischen den Wahlkampf-Budgets ergibt sich aus dem zweiten Urnengang. Für den hat die FPÖ inklusive der formal eigenständigen Kärntner Landespartei 1,5 Millionen zur Verfügung gestellt, während die Grünen nur gut 550.000 Euro budgetiert haben.

Das gaben die Parteien für den Wahlkampf aus

Nachgebessert haben ihre Zahlen auch die im ersten Wahlgang gescheiterten Großparteien. So liegen die Aufwendungen der SPÖ für Rudolf Hundstorfer bei knapp 2,7 Millionen, was der höchste Wert für den ersten Durchgang ist. Dahinter folgt die ÖVP, die für ihren Bewerber Andreas Khol etwa 2,3 Millionen aufwendete. Grüne und Freiheitliche gaben für Runde eines jeweils etwa zwei Millionen an.

Grüne bezweifeln Zahlen

Seitens der Grünen wird bezweifelt, dass der Abstand bei den Ausgaben für die Präsidentschaftskandidaten tatsächlich so knapp ist wie offiziell angegeben. Vermutet wird, dass die Freiheitlichen rein die Geldleistungen anführen, während von den Grünen zwischen Geld- und Sachzuwendungen unterschieden wird.

Konkret flossen demnach bisher 1,5 Millionen an Geld direkt in Richtung der Kampagne Alexander Van der Bellens. Knapp 1,2 Millionen wurden für Sachleistungen zur Verfügung gestellt. Bei der FPÖ wurden bloß Globalangaben gemacht, die sich auf gesamt 3,4 Millionen beliefen. Ob hier Geld- und Sachspenden zusammengezählt wurden, war bei den Freiheitlichen vorerst nicht zu erfahren.

(APA/Red)

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