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Exitpolls zur EU-Wahl: Sozialdemokraten in Niederlanden unerwartet vorn

Donnerstagabend war der Jubel der Anhänger der PDvA mit Spitzenkandidat Frans Timmermans (r.) angesichts erster Prognosen groß
Donnerstagabend war der Jubel der Anhänger der PDvA mit Spitzenkandidat Frans Timmermans (r.) angesichts erster Prognosen groß ©APA/AFP/ANP/Koen van Weel / APA/AFP/ARIS OIKONOMOU
Der erwartete Rechtsruck scheint auszubleiben: Nach der Europawahl in den Niederlanden liegen ersten Prognosen zufolge überraschend die Sozialdemokraten vorne.
Niederlande wählen zuerst
Timmermans im Porträt

Wie der Fernsehsender NOS am Donnerstagabend unter Berufung auf Nachwahlbefragungen des Meinungsforschungsinstituts Ipsos berichtete, gehen voraussichtlich fünf der 26 niederländischen Sitze im Europaparlament an die PDvA des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Frans Timmermans.

Sozialdemokraten bei 18,4 Prozent

Laut NOS liegen die Sozialdemokraten bei 18,4 Prozent der Stimmen. Gleichauf folgen demnach mit jeweils vier Sitzen die beiden Regierungsparteien, die VVD des liberalen Ministerpräsidenten Mark Rutte sowie die christlich-konservative CDA.

Drei Sitze für die FvD mit Thierry Baudet

Mit Spannung wurde in den Niederlanden das Abschneiden der neuen Zentralfigur der rechten Szene, Thierry Baudet, und seines Forums für Demokratie (FvD) erwartet. Die Partei hatte überraschend die jüngste Provinzwahl gewonnen und will ein Referendum über die niederländische EU-Mitgliedschaft erzwingen.

Baudet und sein FvD kommen nach der Prognose nun auf drei Sitze. Die offiziellen Ergebnisse werden erst am Sonntag nach Schließung der letzten Wahllokale in Europa bekannt gegeben.

EU-Wahl: Zunächst schwache Wahlbeteiligung in den Niederlanden

In den Niederlanden, die am Donnerstag als einer der ersten EU-Staaten die Europawahl eingeläutet haben, ist die Wahlbeteiligung zunächst schwach gewesen. Bis 13.30 Uhr hätten rund 14 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben, berichtete der staatliche Sender NOS unter Berufung auf Daten des Instituts Ipsos. Bei der vorangegangenen Europawahl 2014 lag die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt bei 15 Prozent und bei Schließung der Wahllokale bei 37 Prozent.

Ministerpräsident Rutte machte ein “Stemfie”

Ministerpräsident Mark Rutte gab seine Stimme am Vormittag in Den Haag im Wahllokal in der Volksschule ab, die er selber früher besucht hatte. Er traf dort per Fahrrad ein und machte mit den Wahlhelfern ein “Stemfie”, wie die Niederländer ein Selfie im Wahlraum nennen. Zur Stimmabgabe hatten die Wahllokale in etlichen Bahnhöfen schon früh morgens geöffnet, am Flughafen Amsterdam Schiphol bereits um 05.00 Uhr. In Den Haag wurde sogar eine Straßenbahn zum mobilen Wahllokal umfunktioniert. Die sogenannte “Stemtram”, die Linie 9, sollte den ganzen Tag lang durch die Stadt pendeln.

Auch in Großbritannien begann die Europawahl am Donnerstag. Bis Sonntag wird in den anderen 26 EU-Staaten gewählt, darunter in Österreich. In Großbritannien wird die Wahl von der Brexit-Krise überschattet.

(apa/red)

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