Endergebnis der Landtagswahl in Oberösterreich 2021

Das ist das vorläufige Endergebnis der OÖ-Wahl 2021.
Das ist das vorläufige Endergebnis der OÖ-Wahl 2021. ©APA/TEAM FOTOKERSCHI
In der Nacht von Sonntag auf Montag stand das vorläufige Endergebnis der Oberösterreich-Wahl inkl. Briefwahl und sonstiger Wahlkarten fest: Die ÖVP erreichte demnach 37,61 Prozent (+1,24), die große Überraschung stellten aber die Impfskeptiker MFG dar. Sie schafften 6,23 Prozent und den Sprung in den Landtag. Ein Minus gab es für die SPÖ, Stagnation bei der SPÖ und ein kleines Plus bei den Grünen.
Erste Hochrechnung zur OÖ-Wahl
Erste Reaktionen zur OÖ-Wahl

Die ÖVP konnte laut vorläufigem Endergebnis (schon inklusive Briefwahlstimmen, die alle am Wahlsonntag mitausgezählt wurden) gegenüber ihrem Rekord-Negativergebnis von 2015 etwas zulegen. Damals war die Partei - noch unter Josef Pühringer - von knapp 46,8 auf ihren historischen Tiefststand von 36,37 Prozent abgerutscht.

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Oberösterreich-Wahl brachte FPÖ Minus

Die FPÖ musste die erwarteten Einbußen von rund einem Drittel ihrer Wählerstimmen hinnehmen. Mit 19,77 (-10,59) Prozent büßten die Blauen gegenüber ihrem Rekordergebnis 2015 (30,36 Prozent) gut zehn Prozentpunkte ein.

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Quasi unverändert blieb die SPÖ, die mit 18,58 Prozent (+0,21) knapp hinter der FPÖ auf Platz drei kam. 2015 votierten 18,37 Prozent für die Sozialdemokraten.

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Grünen finishten Oberösterreich-Wahl mit 12,31 Prozent

Die Grünen landeten bei 12,31 Prozent. Gegenüber 2015 (10,32 Prozent) bedeutet dies ein Plus von 1,99 Prozentpunkte.

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Die erstmals angetretenen Impfskeptiker MFG ("Menschen-Freiheit-Grundrechte") erreichten 6,23 Prozent. Damit schaffte die Liste klar den Einzug in den Landtag.

Oberösterreich-Wahl: Ergebnis der NEOS liegt bei 4,24 Prozent

Die dafür notwendige Vier-Prozent-Hürde nahmen auch die NEOS, mit 4,24 Prozent aber deutlich knapper. 2015 waren sie mit 3,47 Prozent noch am Einzug gescheitert.

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Damit hält die ÖVP im Landtag künftig bei 22 Mandaten (+1). Die FPÖ brach von 18 auf elf Abgeordnete ein, die SPÖ bleibt bei ihren elf. Bei künftig sieben (plus 1) halten die Grünen. MFG entsendet drei Abgeordnete, die NEOS zwei.

Die Wahlbeteiligung lag bei 76,37 Prozent (81,63 Prozent).

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(APA/Red)

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