Ehefrau in Amstetten erstochen: Antrag auf Einweisung eingebracht

Der Mann war zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig.
Der Mann war zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig. ©APA
Im Fall des 37-Jährigen, der Anfang Jänner seine 40-jährige Ehefrau mit zahlreichen Messerstichen getötet haben soll, wurde nun ein Antrag auf Einweisung in eine Anstalt für gesitig abnorme Rechtsbrecher eingebracht.
Frau in Amstetten erstochen
Frau mit 37 oder 38 Stichen getötet

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat im Fall des 37-Jährigen, der seine 40 Jahre alte Ehefrau Anfang Jänner in Amstetten mit zahlreichen Messerstichen getötet haben soll, einen Antrag auf Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingebracht. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest, bestätigte Sprecher Leopold Bien am Dienstag einen Bericht der Tageszeitung "Heute".

37-Jähriger war zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig

Der Betroffene war einem neurologisch-psychiatrischen Sachverständigen zufolge zum Tatzeitpunkt nicht zurechnungsfähig, hielt Bien fest. Auch ein Ergänzungsgutachten bestätigte diese Einschätzung. Der 37-Jährige befindet sich nach Angaben der Anklagebehörde weiter in vorläufiger Anhaltung.

Die Bluttat ereignete sich am 8. Jänner. Drei Kinder wurden dabei Zeugen der Angriffe auf ihre Mutter. Die 40-Jährige wurde laut Staatsanwaltschaft mit bis zu 38 Messerstichen getötet. Der Verdächtige hatte sowohl bei der polizeilichen Einvernahme als auch bei der Verhängung der U-Haft, die schließlich in eine vorläufige Anhaltung umgewandelt wurde, zu dem Vorfall geschwiegen.

(APA/Red)

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