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Drei weitere Todesfälle in Pflegeheim in Wien-Liesing

Drei weitere Bewohner aus dem Pflegeheim sind verstorben.
Drei weitere Bewohner aus dem Pflegeheim sind verstorben. ©APA/HELMUT FOHRINGER
In einem Pflegeheim in Wien-Liesing sind drei weitere Personen mit dem Coronavirus verstorben. Die Patienten starben allerdings nicht im Haus, sondern waren schon zur Behandlung im Spital.
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In jenem nicht-städtischen Wiener Pflegeheim, in dem in den vergangenen Wochen sechs - zum Teil erheblich vorerkrankte - Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben sind, wurden drei weitere Todesfälle verzeichnet. Das teilte ein Sprecher des Betreibers der APA am Mittwoch mit. Allerdings starben die Patienten nicht im Haus, sondern im Spital.

Sie wiesen laut der Mitteilung ebenfalls Vorerkrankungen auf und waren über 80 Jahre alt. Insgesamt sind 28 Bewohnerinnen und Bewohner der Liesinger Einrichtung seit Anfang Juni infiziert worden. Die Zahl hat sich seit gestern, Dienstag, um drei erhöht. Dabei handelt es sich um Personen, die bereits im Spital waren und dort getestet wurden.

Noch elf Personen im Spital

Acht Betroffene befinden sich aktuell in der Isolierstation des Hauses, elf im Krankenhaus - wobei hier zwei Verlegungen stattfanden. Anlass dafür war unter anderem eine anderweitige ärztliche Behandlung, hieß es.

Ob es sich bei den Fällen um eine ungewöhnliche Häufung handelt oder ob es seit Ausbruch der Pandemie auch in anderen Pflegeheimen ähnliche Situationen gab, ist unklar. Eine entsprechende APA-Anfrage blieb im Rathaus vorerst unbeantwortet.

Mitarbeiterin wohl erste Betroffene

"Laut Einschätzung des ärztlichen Leiters des Hauses und der Gesundheitsbehörde der Stadt Wien dürfte eine Mitarbeiterin ohne Krankheitssymptome die erste Covid-19-Betroffene gewesen sein", teilte der Betreiber mit.

Beim Massenscreening der Behörde am 1. Juni wurden sie und ein Bewohner positiv getestet. Die Ergebnisse lagen einen Tag später vor. "Nach Vorliegen der Testergebnisse wurden die bereits zu diesem Zeitpunkt strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Abstimmung mit der zuständigen MA15 verschärft (u.a. ein Besuchsverbot für den betroffenen Wohnbereich, erweiterte Schutzausrüstung für MitarbeiterInnen, Desinfektion der Räumlichkeiten) und es wurden seitens des Trägers weitere Tests veranlasst", hieß es in der Mitteilung des Betreibers.

Bei den ersten durch das Pflegewohnhaus initiierten Folgetestungen am 4. und 5. Juni seien im betroffenen Wohnbereich weitere zehn Bewohner und drei Mitarbeiter positiv getestet und die Schutzmaßnahmen für die isolierten Bewohner entsprechend weiter ausgeweitet worden. "Seither fanden im Haus neben dem ersten flächigen Screening aller MitarbeiterInnen und BewohnerInnen laufend weitere Tests statt. Ein erneutes Flächen-Screening aller BewohnerInnen und MitarbeiterInnen ist für kommende Woche geplant. Das temporäre Besuchsverbot gilt für das gesamte Haus. Darüber hinaus wurde auch ein Aufnahmestopp verfügt":

186 Personen in Wien verstorben

Insgesamt sind in Wien seit Ausbruch der Pandemie 186 Personen in Zusammenhang mit einer Infektion verstorben. Mit Stand Mittwoch wurden in Wien 3.634 Erkrankungen bestätigt, das sind um neun mehr als am Tag davor. 3.168 Personen sind wieder genesen.

Generell, so hieß es zuletzt im Krisenstab, ist die Zahl der Infizierten in Pflegeheimen inzwischen deutlichen zurückgegangen. Seit Anfang Mai hätten sich die Fälle um rund ein Drittel reduziert.

(APA/red)

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