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Der DC Tower in Wien ist erst zu 50 Prozent vermietet

Bei der Eröffnung wurde der Turm ins rechte Licht gerückt.
Bei der Eröffnung wurde der Turm ins rechte Licht gerückt. ©APA
Zu rund 50 Prozent ist der DC Tower, das höchste Haus Österreichs, derzeit vermietet. Bereits in den Turm eingezogen sind unter anderem der Pharmakonzern Baxter, die Erste Bank, ein Schönheitschirurg, ein Fitnessstudio sowie die spanische Hotelkette Melia, die damit ihre Österreich-Premiere feiert. Am Mittwoch wurde der DC Tower offiziell eröffnet.
Gebäude wird mit Ökostrom versorgt
Erste Mieter sind eingezogen
DC Tower feierlich eröffnet
Spektakuäre Show zur Eröffnung

Mit mehreren weiteren möglichen Mietern wird derzeit verhandelt, berichtete WED-Chef Jakoubek. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll – so ist der Plan – 95 Prozent der insgesamt 66.000 Quadratmeter Mietfläche vergeben sein. Der DC Tower verfügt über insgesamt 60 Geschoße. Investor war die UniCredit Bank Austria AG, wobei das Investitionsvolumen 300 Millionen Euro betrug. Unternehmensvorstand Helmut Bernkopf zeigte sich heute zuversichtlich, dass das Projekt ein wirtschaftlicher Erfolg werde – da es sich um eine hochwertige Immobilie an einem attraktiven Standort handle, wie er versicherte.

DC Tower  ist 260 Meter hoch

Baubeginn war im Sommer 2010. Insgesamt wurden 110.000 Kubikmeter Beton und 20.000 Tonnen Stahl verarbeitet, was dem Monolithen ein Gesamtgewicht von 290.000 Tonnen bescherte. Und eigentlich, so beteuerte Jakoubek, ist der Turm sogar 260 Meter hoch. Denn bei anderen Wolkenkratzern werde gerne vom “gewachsenen Boden” aus gemessen. Beim DC Tower werde jedoch die höher gelegene Fußgänger- bzw. Eingangsebene als Basis herangezogen.

Ein neues Wahrzeichen Wiens

“Die Stadt Wien hat ein neues Wahrzeichen. Ich bin sehr stolz, dass wir heute hier sitzen”, zeigte sich Jakoubek jedenfalls erfreut. Und auch ein prominenter Gast war durchaus beeindruckt: “Es ist schön zu sehen, wie hier eine Art neues Wien entwickelt wird”, sagte der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani. Wien könne im historischen Teil der Stadt keine neuen Gebäude entwickeln, darum geschehe dies in neuen Stadtteilen: “Das ist eine sehr spannende Sache.”

Er selbst liebe Wolkenkratzer. Seine Favoriten seien stets die Twin Towers in New York gewesen, berichtete Giuliani, in dessen Amtszeit die Zerstörung des World Trade Centers fiel.

Feierliche Eröffnung am Mittwoch

Gefeiert wurde die Eröffnung am Mittwoch im Ballsaal sowie im Restaurant des Melia-Hotels. Dieses ist öffentlich zugänglich und nennt sich “57 Restaurant & Lounge”. Es befindet sich dem Namen entsprechend im 57. Stock, also in der Turmspitze. Die insgesamt 253 Zimmer des Hotels befinden sich hingegen im unteren Teil des Towers, verteilt auf 18 Etagen. (APA)

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