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Coronavirus: Tirol verbietet Krankenhausbesuche

Tirol verbietet Krankenhausbesuche
Tirol verbietet Krankenhausbesuche ©APA (Symbolbild)
Das Land Tirol hat Mittwochabend in Sachen Coronavirus zwei weitreichende Maßnahmen präsentiert.
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Zum einen ist ab Samstag der Skibetrieb im Wintersportort Ischgl für zwei Wochen untersagt. Zudem sprach das Land ein generelles Verbot von Besuchen in allen Tiroler Krankenhäusern aus.

Es handle sich um eine "einschneidende Maßnahme", so Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) bei einer Pressekonferenz in Bezug auf Ischgl, wo zuletzt viele Coronavirus-Fälle aufgetreten waren. 35 von 55 infizierten Personen hätten mittlerweile einen "Ischgl-Bezug". "Es geht um den Schutz und die Gesundheit der Bevölkerung", erklärte der Landeshauptmann. Platter räumte ein, dass es auch "Unverständnis" in dem bekannten Wintersportort für den nunmehrigen Schritt gegeben habe.

Ischgl ein Sonderfall

In Bezug auf die Wintersportgäste solle die Maßnahme zu einem geregelten Ablauf führen. Daher sei auch der Samstag als jener Tag gewählt worden, an dem sie in Kraft trifft, nahm Platter Bezug auf den Wochentag als traditionellen An- und Abreisetag. Weiteren Skigebietsschließungen wollte Platter indes nicht das Wort reden. Mit Ischgl liege ein Sonderfall vor - ausgehend von einem 36-jährigen Barkeeper, der sich in der Oberländer Gemeinde infiziert hatte. Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) sprach von einer wichtigen Maßnahme, um eine weitere Ausbreitung des Virus vom "Herd Ischgl" zu verhindern.

Besuchsverbot "wichtige Maßnahme"

Das Besuchsverbot in den Krankenhäusern, also auch an der Innsbrucker Klinik, nannte Tilg ebenfalls eine "wichtige Maßnahme", die der Wunsch von allen Spitälern gewesen sei. Man müsse die Gefahr bannen, dass das Coronavirus "hineingetragen" werde. "Es darf kein Transfer des Virus' passieren", so der Landesrat. Zudem gehe es auch um den Schutz des Krankenhauspersonals. Ausnahmen von dem Verbot soll es nur etwa für Besuche bei Kindern und in der Palliativbetreuung geben.

Die von der Bundesregierung verkündeten Schulschließungen nannte Bildungslandesrätin Beate Palfrader (ÖVP) indes "Maßnahmen mit Augenmaß", weil es eben nicht zu gänzlichen Schließungen komme. Man habe "moderate Lösungen" gefunden, so Palfrader. Auch werde es "keine schulfreie Zeit" geben - weder für Lehrer noch für Schüler. Eine flächendeckende Bildungsversorgung sei garantiert, erklärte die Landesrätin und sprach von einem "Ersatzbetrieb" in den Unterstufen. Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) richtete auch sie einen Appell, dass Kinder unter 14 Jahren, die zu Hause betreut werden können, auch zu Hause betreut werden sollten. Den Bedarf an Betreuungsnotwendigkeiten in Unterstufe und Kindergarten im Bundesland gelte es jedenfalls in den kommenden Tagen zu evaluieren.

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(APA)

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