Corona: 2021 Anstieg bei hospitalisierten Kindern im Burgenland

Im Burgenland ist es 2021 zu einem Plus bei der Zahl der coronaerkrankten und hospitalisierten Kinder gekommen.
Im Burgenland ist es 2021 zu einem Plus bei der Zahl der coronaerkrankten und hospitalisierten Kinder gekommen. ©APA/MICHAEL GRUBER (Symbolbild)
Im Burgenland ist es 2021 gegenüber 2020 zu einem Plus bei der Zahl der an Corona erkrankten und hospitalisierten Kinder gekommen.
Kinderärzte warnen
Omikron-Infektionen bei Kleinkindern

Ein 16-jähriger Patient und ein zwei Jahre alter mussten 2021 wegen Covid-19 auf die Intensivstation, teilte die KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-GmbH) auf Anfrage der APA mit. Im Eisenstädter Spital wird aktuell ein neun Monate altes Baby mit Corona behandelt.

Burgenland: Behandlung wegen Corona

In den vier KRAGES-Spitälern (Güssing, Oberwart, Oberpullendorf und Kittsee) wurden 2020 in der Altersgruppe null bis zwölf Jahre zwei Kinder aufgrund von Corona behandelt. 2021 waren es 13 Kinder. In der Altersgruppe 13 bis 19 Jahre befand sich 2020 kein Patient in Spitalsbehandlung, 2021 waren es in dieser Altersgruppe 17.

Im ersten Coronajahr musste noch kein kleiner Patient auf die Intensivstation, 2021 waren es dann zwei, ein 16-Jähriger und ein Zweijähriger. Beide wurden in weiterer Folge aufgrund ihres schlechten Zustands an die Uniklinik Graz überstellt, hieß es aus der Kommunikation Burgenland GmbH.

Krankenhaus im Burgenland führt Aufzeichnung

Auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt führt seit Beginn der Pandemie eine Aufzeichnung aller Säuglinge, Kinder und Jugendlichen, bei denen eine Covid-19-Infektion nachgewiesen wurde. Zu Beginn wurden vorwiegend asymptomatische Kinder positiv getestet, die im Rahmen des Krankenhausscreenings beprobt wurden, erklärte Primar Hans Peter Wagentristl, Vorstand der Abteilung Kinder- und Jugendheilkunde. Die Mehrzahl der betroffenen Kinder kann laut seinen Angaben ambulant versorgt werden, eine geringe Anzahl wurde jedoch stationär aufgenommen: "Wir hatten seit März 2020 bis heute vier Kinder mit MIS-C (Hyperinflammationssyndrom, Anm.) in stationärer Behandlung als Folge einer schweren systemischen Reaktion nach einer Covid-19-Infektion." Es handelte sich um drei Jugendliche und aktuell um einen neun Monate alten Säugling. Zwei Burschen entwickelten laut dem Primar nach einer mRNA-Impfung eine Herzmuskelentzündung, erholten sich jedoch rasch. Zwei Mädchen leiden nach einer Corona-Infektion an einem Long Covid-Syndrom.

Beiträge zur Corona-Impfung

(APA/Red)

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