Bundestheater bereiten sich auf 2G+ vor

Die Staatsoper in Wien bittet bereits um Verständnis.
Die Staatsoper in Wien bittet bereits um Verständnis. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die Bundestheater - unter anderem die Staatsoper in Wien - bereiten sich momentan auf die Einführung der "2G+"-Regelungen vor. Sie rechnen mit Einführung Mitte der kommenden Woche.
Wien verschärft Regeln

Die Bundestheater bereiten sich auf Einführung der "2Gplus"-Regel Mitte der kommenden Woche vor. Das erklärte Holding-Geschäftsführer Christian Kircher am Samstag im Gespräch mit der APA. Das bedeutet, dass Besucher dann nicht mehr nur einen Nachweis über Impfung oder Genesung, sondern auch einen gültigen PCR-Test, dessen Abnahme nicht älter als 48 Stunden ist, vorweisen müssen. Man befürchte zwar einen Einbruch der Besucherzahlen, trage die Maßnahmen aber mit, so Kircher.

Alles besser als ein Lockdown

"Alles ist uns lieber als eine neuerliche Schließung", sagte Kircher, der sich damit eins mit den künstlerischen Leitungen von Staatsoper, Volksoper und Burgtheater weiß. Man habe sich immer für die 2G-Regel starkgemacht und habe zuletzt "dafür eigentlich sehr gute" Auslastungen verzeichnet, die durchschnittlich 20 Prozent unter jenen der früheren Oktober- und November-Zahlen gelegen seien. Wie stark sich die künftige zusätzliche Test-Verpflichtung auf den Besuch auswirken werden, lasse sich schwer prognostizieren. Erstaunlich finde er aber, dass unter den neuen Umständen weiter Masken nur freiwillig zu tragen sind. "Wir hätten erwartet, dass in der nächsten Stufe die Maskenpflicht kommt", so Kircher, der schätzt, dass derzeit rund 60 Prozent der Bundestheater-Besucher die Masken auch während der Vorstellungen tragen.

Staatsoper in Wien bittet um Verständnis

Am Sonntag hatte sich die Staatsoper mit einem Schreiben ans Publikum gewandt. "Leider ist uns nicht bekannt, ab wann genau diese Maßnahmen zum Tragen kommen. Sollte das sehr kurzfristig geschehen, könnten wir daher in die Situation geraten, Sie trotz gültiger Eintrittskarte und 2G-Nachweis am Abend nicht einlassen zu dürfen", hieß es darin. "Wir können dagegen nichts unternehmen, als Sie zu bitten, die weiteren Entwicklungen zu verfolgen. (...) Wir bedauern diese Erschwernisse außerordentlich, können sie aber nicht beeinflussen und hoffen dafür auf Ihr Verständnis."

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(APA/red)

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