677 Corona-Neuinfektionen am Freitag in Österreich

Die Coronazahlen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich.
Die Coronazahlen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich. ©APA/HANS PUNZ
Am Freitag, dem 21. Mai, wurden in Österreich 677 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahlen bewegen sich dabei seit Tagen im mittleren dreistelligen Bereich.
Coronainfektionen in Österreich

Die meisten Corona-Neuinfektionen verzeichnete dabei Oberösterreich mit 169 neuen Fällen. Ansonsten waren die Zahlen in Wien und der Steiermark noch dreistellig, Salzburg meldete mit 14 positiven Coronatests die wenigsten Fälle.

Die Corona-Zahlen am Freitag

  • Burgenland: 29
  • Kärnten: 34
  • Niederösterreich: 78
  • Oberösterreich: 169
  • Salzburg: 14
  • Steiermark: 113
  • Tirol: 69
  • Vorarlberg: 52 
  • Wien: 119

Inzidenz bei fast 50

Für eine Bewertung, wie sich die Öffnungen dieser Woche auf das Corona-Infektionsgeschehen in Österreich auswirken, ist es zwar noch zu früh. Doch auch am Freitag war die Situation weiterhin positiv. In den vergangenen 24 Stunden wurden 677 Neuinfektionen registriert - knapp weniger als im Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 645. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner sank österreichweit auf 50,7. Weiter rückläufig ist die Zahl der Patienten in den Spitälern.

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen hat sich die Inzidenz mehr als halbiert, genauso wie die Zahl der Neuinfektionen. Am 7. Mai waren es noch 1.333 neue Fälle, die Inzidenz lag damals österreichweit bei 111,8. Vergangenen Freitag war sie auf 78,2 gesunken, nunmehr liegt sie nur noch knapp über dem ursprünglich von der Regierung für Lockerungen angepeilten Ziel von 50.

Zahlen in Spitälern gesunken

Am Freitag gab es österreichweit 8.922 aktive Fälle, um 411 weniger als am Vortag. Seit Pandemiebeginn hat es 640.293 positive Testergebnisse gegeben. 620.837 Menschen gelten als genesen. Im Krankenhaus müssen derzeit 707 Covid-19-Infizierte behandelt werden, das sind um 75 weniger als am Donnerstag. 234 Schwerkranke werden auf Intensivstationen betreut - 18 weniger als am Vortag und 88 weniger als vergangenen Freitag.

Weiter hoch ist jedoch die Zahl der Todesfälle. Seit Donnerstag wurden sieben Tote gemeldet, allein in der vergangenen Woche waren es 79. Seit Pandemiebeginn sind 10.534 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben, pro 100.000 Einwohner sind das bereits 118,3 Todesopfer.

Mehr als 600.000 Coronatests in 24 Stunden

Um Lokale, Sport- und Kultureinrichtungen besuchen zu können, ist der Vorweis eines der 3G - getestet, genesen oder geimpft - erforderlich. Das spiegelt sich in weiter sehr hohen Testzahlen wieder. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 626.052 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet - im Schnitt haben sich somit sieben Prozent der Österreicher seit Donnerstag testen lassen. 112.419 davon waren aussagekräftige PCR-Tests, die Positiv-Rate betrug 0,6 Prozent. Das waren deutlich mehr als im Schnitt der vergangenen Woche, da waren es täglich mehr als 73.000 PCR-Analysen, von denen 0,9 Prozent positive Ergebnisse lieferten.

Reproduktionszahl österreichweit bei 0,76

Die effektive Reproduktionszahl der Coronavirus-Pandemie in Österreich liegt weiterhin deutlich unter dem kritischen Wert von 1,0. Für den 19. Mai wurde der Schnitt der von einem Infizierten ausgehenden neuen Ansteckungen mit 0,76 berechnet, nach 0,8 in der Vorwoche. Die Neuinfektionen waren zudem anhaltend rückläufig, mit einer Steigerungsrate im negativen Bereich von minus 5,0 Prozent (Vorwoche: minus 3,8). Das geht aus dem wöchentlichen Update von AGES und TU Graz hervor.

Die Experten warnten erstmals seit Wochen nicht mehr vor einem erhöhten Niveau der Neuinfektionen (Inzidenz). Die Berechnungen basierten auf 11.070 Fällen mit Labordiagnose-Datum zwischen 7. und 19. Mai. Die Reproduktionszahl liegt mittlerweile in allen Bundesländern deutlich unter 1,0, wurde betont.

Wien bei Durchimpfungsrate weiter Schlusslicht

Am Donnerstag wurden wieder mehr als 100.000 Impfungen durchgeführt - österreichweit kamen 102.194 Stiche hinzu, seit vergangenen Freitag waren es 488.939 durchgeführte Impfungen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 3.215.168 Österreicher bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 36,1 Prozent der Bevölkerung. 1.198.446 und somit 13,5 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 40,2 Prozent. In Vorarlberg sind 39,9 Prozent der Bevölkerung geimpft, in Tirol 39,3 Prozent. Nach Kärnten (37,8), Salzburg (37,2), der Steiermark (36,2), Oberösterreich (36) und Niederösterreich (34,6) bildet Wien das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 32,4 Prozent. In der Bundeshauptstadt wurden allerdings auch zahlreiche Menschen aus anderen Bundesländern immunisiert.

(APA/red)

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