Zehn Dinge, die Sie vor dem ESC-Finale wissen müssen

Von Sarah van den Berg
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Bei der Probe standen alle Finalteilnehmer gemeinsam auf der Bühne.
Bei der Probe standen alle Finalteilnehmer gemeinsam auf der Bühne. - © Andres Putting, Thomas Hanses (EBU)
27 Teilnehmer, (zu) viele Favoriten und ein brennendes Klavier: Hier finden Sie zehn Fakten rund um das Finale des 60. Eurovision Song Contests in Wien.

Wer tritt an, wer hat die größten Chancen und welche Trends lassen sich heuer bei den Bühnen-Outfits ausmachen? Interessantes rund um das ESC-Finale in der Wiener Stadthalle.

1. Die Startreihenfolge

Maraaya aus Slowenien machen den Anfang, ganz zum Schluss kommt das Opernpop-Trio Il Volo aus Italien. Österreich hat die Startnummer 14.

01. SLOWENIEN
02. FRANKREICH
03. ISRAEL
04. ESTLAND
05. GROSSBRITANNIEN
06. ARMENIEN
07. LITAUEN
08. SERBIEN
09. NORWEGEN
10. SCHWEDEN
11. ZYPERN
12. AUSTRALIEN
13. BELGIEN
14. ÖSTERREICH
15. GRIECHENLAND
16. MONTENEGRO
17. DEUTSCHLAND
18. POLEN
19. LETTLAND
20. RUMÄNIEN
21. SPANIEN
22. UNGARN
23. GEORGIEN
24. ASERBAIDSCHAN
25. RUSSLAND
26. ALBANIEN
27. ITALIEN

2. Gibt es (zu) viele Favoriten?

Während Måns Zelmerlöw aus Schweden in der ersten Probenwoche noch als unumstrittener Favorit galt, sieht die Situation nach dem zweiten Halbfinale schon ganz anders aus: Auch Israel, Spanien, Italien, Aserbaidschan, Russland und Norwegen werden hohe Chancen auf einen Sieg eingeräumt.

3. Das Stimmwunder

Mit der Startnummer 24 geht ein wahres Stimmwunder ins Rennen: Elnur Hüseynov kann über fünf Oktaven singen.

4. Viele Balladen

2015 ist beim Song Contest das Jahr der Balladen und Midtempo-Nummern. Wer einen richtigen Party-Song hören will, kann sich auf den Auftritt von Nadav Guedj (Startnummer 3) freuen. Ebenfalls tanzbar, aber schon ein bisschen speziell ist der Song “Still in Love with You” von Electro Velvet aus Großbritannien.

5. Capes, Ausschnitte und Beinfreiheit

Bei den Outfits sind heuer einige Trends erkennbar: Capes und Umhänge sind bei den Damen sehr in – je länger, desto besser. Interessanterweise war es so, dass im ersten Halbfinale auf tiefe Ausschnitte gesetzt wurde und im zweiten Halbfinale dafür mehr Bein gezeigt wird. Beim Finale neu dabei ist Edurne aus Spanien, die auf der Bühne ihr Outfit wechselt. Zuerst trägt sie ein hochgeschlossenes rotes Kleid mit langem Umhang, entblättert sich dann aber, um ein goldenes Kleid mit viel Beinfreiheit zu präsentieren. Fotos von den schönsten Bühnen-Outfits finden Sie hier.

6. Die Liebe siegt

Zwei Ehepaare sind heuer beim ESC an den Start gegangen: Die Teilnehmer aus Polen und Slowenien konnten sich beide im Semifinale durchsetzen. 12 Punkte für die Liebe? Darauf hoffen auch Monika Linkytė und Vaidas Baumila aus Litauen, die sich mitten im Lied auf der Bühne küssen.

7. Talente aus Castingshows

Viele Song Contest-Teilnehmer haben eine Castingshow-Vergangenheit. Beispeilhaft dafür wären zu nennen: Elhaida Dani aus Albanien (“The Voice of Italy”), Daniel Kajmakoski aus Mazedonien (“Starmania”) und Loic Nottet aus Belgien.

8. Alles unpolitisch?

Politische Messages sind in den Song Contest-Beiträgen eigentlich nicht erlaubt. Voltaj aus Rumänien singen über Kinder, die ohne ihre Eltern aufwachsen, weil diese im Ausland arbeiten und Armenien thematisiert den Völkermord – auch wenn ständig betont wird, dass das Lied nur von dem generellen Umgang mit der Vergangenheit handle.

9. Das brennende Klavier

Nebelmaschine, Windmaschine, Pyrotechnik – das hat man beim Song Contest schon alles gesehen. Die österreichischen Teilnehmer The Makemakes setzen einen drauf und lassen wie schon beim nationalen Vorentscheid das Klavier brennen. Ein absolutes Highlight, wenn die Show gerade zur Hälfte um ist.

10. Was passiert, wenn Australien gewinnt?

Sollte Guy Sebastian als Sieger aus dem Song Contest in Wien hervorgehen, findet der ESC 2016 nicht in Australien statt. Angeblich hat Deutschland sich schon als Ersatz-gastgeber für den Fall der Fälle ins Gespräch gebracht. (SVA)

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