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Lungenstich in Wien-Margareten: Polizist erkannte den Verdächtigen

Ein Polizist erkannte den Verdächtigen auf dem Fahndungsfoto.
Ein Polizist erkannte den Verdächtigen auf dem Fahndungsfoto. ©BPD Wien
Am Dienstag wurde ein 36-Jähriger festgenommen, der in der vergangenen Woche einen 61-Jährigen mit einem Messer in Wien-Margareten verletzt haben soll. Er gab an, dass er sich von seinem Opfer bedroht fühlte und ihn deswegen angriff.
61-Jähriger niedergestochen
Hintergründe der Tat unklar
Fahndung läuft
Täter festgenommen

Wie berichtet wurde nach der Messerattacke in Wien-Margareten ein Fahndungsbild veröffentlicht. Ein Polizist konnte sich an den Namen des nun festgenommen 36-Jährigen erinnern, nachdem er sein veröffentlichtes Bild in der Zeitung sah. Der Beamte hatte vor einiger Zeit mit Medrano P. etwas zu tun, sagte Sprecher Roman Hahslinger. Straffällig war P. bisher nicht. Bei seiner Einvernahme gab er zu, zugestochen zu haben, machte aber einen verwirrten Eindruck.

Täter machte wirre Angaben über den Vorfall

Der Festgenomme habe “wirre Angaben gemacht, die nicht im Zusammenhang mit dem Tatablauf stehen”, sagte Hahslinger. In psychiatrischer Behandlung soll sich P. nicht befunden haben. Der 36-Jährige aus der Dominikanischen Republik lebt seit 1998 in Österreich und ging zuletzt keiner Beschäftigung nach. Er wurde in die Justizanstalt eingeliefert.

 Laut Polizei gab er an, gezielt auf den 61-jährigen Schauspieler eingestochen zu haben. Er nahm nach einem Gespräch in der Buslinie 14A an, dass der 61-Jährige ihm etwas tun wollte. Beim Verdächtigen wurde nicht nur die Tatwaffe, sondern auch seine auffällig bunte Kleidung, die er am Tattag trug, gefunden.

Opfer nach Lungenstich auf dem Weg der Besserung

Sein Opfer, der Schauspieler, befand sich auf dem Weg der Besserung. Der 61-Jährige war vor einer Woche mit einem Bus der Linie 14A vom Apollokino bis zur Pilgrambrücke gefahren und hatte mit seinem Sitznachbarn ein kurzes belangloses Gespräch geführt. Nach dem Aussteigen wechselte der Schauspieler die Straßenseite, wurde vor einer Trafik in den Rücken gestochen, drehte sich zur Seite und bemerkte neuerlich seinen Gesprächspartner. Dieser habe sofort die Flucht ergriffen. (APA)

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