EURO 2016: Sicherheitskonferenz mit Gruppengegnern in Wien

Das Thema Sicherheit bei der EURO wird beim ÖFB groß geschrieben.
Das Thema Sicherheit bei der EURO wird beim ÖFB groß geschrieben. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Experten des Innenministeriums und Sicherheitsverantwortliche der ÖFB-Gruppengegner Ungarn, Portugal und Island werden zu Gast sein.

Die Vorbereitungen für die EURO 2016 in Frankreich sind in der heißen Phase, und das auch auf dem Gebiet der Sicherheitsvorkehrungen. Am Donnerstag und Freitag findet in Wien eine Konferenz mit Experten des Innenministeriums und Sicherheitsverantwortlichen der ÖFB-Gruppengegner Ungarn, Portugal und Island statt. Fix ist, dass in Frankreich österreichische Polizeibeamte zum Einsatz kommen.

Eine Bedrohung der ÖFB-Abordnung sei nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten, hieß es im Vorfeld des Treffens am Mittwoch aus dem Innenministerium. Das Team bezieht in der Provence Quartier und bestreitet die Gruppenspiele in Bordeaux, in Paris sowie in St. Denis in der Pariser Banlieue. Mit den Vertretern der Gruppengegner wird nun ein Sicherheitskonzept für die Spiele gegeneinander abgestimmt, das am Freitagvormittag vorgestellt werden soll.

Zehn-Punkte-Plan und Task Force

Die Sicherheitsplanungen an sich sind schon sehr weit gediehen. Dafür wurde eine Planungsgruppe installiert, in der Vertreter des Innen- und des Außenministeriums sowie des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) sitzen. Außerdem wurde bereits ein Zehn-Punkte-Plan für Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und im Innenministerium eine Taskforce installiert, die sich unter anderem um die Zusammenarbeit mit den französischen Behörden und jenen der anderen Teilnehmerstaaten kümmert.

Ein Punkt ist für die Taskforce präventive Fanarbeit, die als besonders wichtig zur Verhinderung von gewalttätigen Ausschreitungen angesehen wird. Ein wichtiger Punkt des Maßnahmenplans ist daher auch das Informationsmanagement. Ziel ist es, die Nationalmannschaft sowie Fans, Delegationen, Medien und Sponsoren mit Nachrichten rund um das Thema Sicherheit zu versorgen. Dies will das Innenministerium mit der Polizei-App, seiner Homepage und über Social-Media-Kanäle bewerkstelligen.

Die Behörden empfahlen allen, die zur EURO reisen, am Mittwoch erneut, sich über das Außenministerium registrieren zu lassen. Dies erleichtert in Notfällen die Verbindung mit der Botschaft. Die Daten werden unter www.reiseregistrierung.at ausschließlich über das Außenministerium verwaltet, betonte das Innenministerium.

(APA, Red.)

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