Auch VIENNA.at-Leserreporter meldet fehlerhafte Wahlkarte

Auch VIENNA.at-Userin Tanja K. erhielt fehlerhafte Wahlkarte.
Auch VIENNA.at-Userin Tanja K. erhielt fehlerhafte Wahlkarte. - © VIENNA.at/Leserreporter Tanja K.
Vor der Wiederholung der Bundespräsidentenwahl 2016 lenkt vor allem ein Thema die Aufmerksamkeit auf sich: Fehlerhafte Wahlkarten. Auch eine VIENNA.at-Userin ist davon betroffen. Die Telefon-Hotline des Innenministeriums gab Betroffenen nicht zulässige Tipps.

“Meine Wahlkarte kam heute an, und der Klebestreifen ist auch hier fehlerhaft  in 1170 Wien”, meldete VIENNA.at-Leserreporterin Tanja K. Wie am Freitag berichtet wurde, soll nun sogar eine Terminverschiebung der Wahlwiederholung der Bundespräsidentenwahl auf Grund der fehlerhaft zugestellten Wahlkarten untersucht werden.

Innenministerium gab “Klebe-Tipps” für Wahlkarten

Die Telefon-Hotline des Innenministeriums hat Wählern offenbar geraten, defekte Wahlkarten selbst wieder zuzukleben. Das berichtete das Ö1-Mittagsjournal am Freitag unter Berufung auf eine Wienerin sowie einen eigenen Testanruf. Demnach sollte ein defektes Wahlkuvert etwa mit Uhu-Stick möglichst unauffällig wieder verklebt werden. Den Rat solle man aber für sich behalten.

Der Ratschlag der Telefon-Hotline widerspricht allerdings der offiziellen Sprachregelung des Innenministeriums, laut der sich öffnende Wahlkarten nicht selbst wieder verklebt werden dürfen. Bereits ausgefüllte Wahlkarten sind in diesem Fall ungültig. Das Ministerium leitete daher straf-, dienst- und disziplinarrechtliche Ermittlungen ein.

(APA/red)

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