Zwist um Umgestaltung des Wiener Servitenviertels

Im Bezirk herrscht Uneinigkeit bei der Umgestaltung des Servitenviertels.
Im Bezirk herrscht Uneinigkeit bei der Umgestaltung des Servitenviertels. ©ORF.at/Wien heute
Eineinhalb Jahre wurde in Wien-Alsergrund an einem Konzept für die Umgestaltung des Servitenviertels gearbeitet, jetzt haben die Grünen einem Antrag für eine Fußgängerzone aber nicht zugestimmt. Die SPÖ ist verärgert und kritisiert das Vorgehen.

Die Umgestaltung des Servitenviertels im neunten Wiener Gemeindebezirk sorgt derzeit für Streit zwischen der roten Bezirksvorstehung und ihrer grünen Stellvertretung.

Streit um geplante Fußgängerzone im Wiener Servitenviertel

Eine Veränderung im Servitenviertel ist grundsätzlich im Interesse beider Parteien. Geplant war mehr Sicherheit für Kinder durch weniger Autoverkehr, mehr Sitzplätze, Begrünung und eine Fußgängerzone. Die Grünen ruderten beim letzten Punkt nun aber zurück, was bei der SPÖ für Unverständnis sorgt. Laut Bezirkschefin Saya Ahmad wurden zahlreiche Wünsche und Anliegen der Grünen in den Antrag eingearbeitet.

Die Grünen kritisieren, dass ihnen der Antrag erst zwei Stunden vor der Abstimmung übermittelt wurde. Straßenzüge, die von ihnen eingebracht wurden, werden darin lediglich als "Planungsgebiet" bezeichnet, somit ist zu wenig erkennbar, dass es dort tatsächlich zu Umgestaltungen kommen soll. Ein "Klimaschutz mit Schlupflöchern" wird befürchtet, so das Argument.

Der Plan zur Umgestaltung des Servitenviertels liegt nun vorerst auf Eis und muss noch einmal in den Verkehrsausschuss, wie Wien heute berichtet.

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(Red)

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