Zehn Jahre Section Control bringen Erfolgsbilanz

Die Angst vor der Strafe scheint den Bleifuß im Kaisermühlentunnel zu besiegen: Kein Todesopfer seit es dort die Section Control gibt.
Die Angst vor der Strafe scheint den Bleifuß im Kaisermühlentunnel zu besiegen: Kein Todesopfer seit es dort die Section Control gibt. ©APA
Am 25. Mai 2002 schlug im Kaisermühlentunnel die Geburtsstunde der Section Control, der streckenweisen Tempoüberwachung an risikoreichen Straßenabschnitten. Die Statistik zeigt Erfolge: kein einziger Unfall mit Todesopfer. 


Section Control = mehr Verkehrssicherheit” – so bejubelt das Kuratorium für Verkehrssicherheit die Maßnahme. Der gesetzliche Grundstein dafür wurde am 25. Mai 2003 gelegt, die erste Anlage im Wiener Kaisermühlentunnel ging 2003 in Betrieb. Seither gab es jede Menge Kritik, aber auch kein einziges Todesopfer mehr.  

Verkehr wurde ‘harmonisiert’

Die Erfahrungen der Exekutive bestätigen den Erfolg der Section Control im Detail: Der Verkehr im 2,3 km langen Kaisermühlentunnel flutet harmonisiert – seit Einführung der Section-Control-Anlage gibt es kaum mehr gefährliche Überholmanöver. Die Fahrzeuglenker verbleiben mit annähernd gleicher und erlaubter Geschwindigkeit auf ihren jeweiligen Fahrstreifen. Eklatante Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die Ausnahme. Das Tempo wird nicht nur punktuell und kurzfristig, sondern über den gesamten Streckenabschnitt reduziert und dadurch das Risiko gefährlicher Unfälle deutlich gesenkt. 

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