Wiener Räubertrio wählte immer Geschäfte mit weiblichem Personal

Ein nicht allzu mutiges Räubertrio ist kürzlich der Wiener Polizei ins Netz gegangen. Die Männer - unter ihnen auch ein 16-jähriger Bursch - suchten sich in der Donaustadt stets Geschäfte aus, in der sich jeweils nur eine weibliche Angestellte aufhielt.

Mit Gaspistole stürmte einer von ihnen den Verkaufsraum, während die anderen “Schmiere” standen. Die Beute fiel dennoch stets sehr gering aus.

Am 26. November klickten bei einem 27-jährigen Verdächtigen die Handschellen. Er gab an, die Taten deshalb begangen zu haben, um seine Tablettensucht finanzieren zu können.

Im Zuge weiterer Erhebungen wurden nun zwei mutmaßliche Mittäter ausgeforscht. Bei den Einvernahmen stellte sich nun heraus, dass das Trio auch für einen Überfall auf ein Eisgeschäft im August verantwortlich ist.

Bei ihren Raubzügen überfielen sie unter anderem Blumen-, Esoterik- und Papierläden. Sie wählten die Geschäfte bewusst aus, weil sie bei einer einzigen (weiblichen) Person auf eine möglichst reibungslose Abwicklung des Überfalls hofften, berichtete ein Ermittler der APA.

Alle drei sind mittlerweile in Haft. Die Suche nach der Tatwaffe, der Gaspistole, musste allerdings abgebrochen werden. Sie dürfte im trüben Mühlwasser der Alten Donau verschollen bleiben.

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