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Wiener Rotenturmstraße: Bezirk mit eigenen Forderungen bei Umgestaltung

Die Wiener Rotenturmstraße soll ebenfalls (im Bild: Wiener Naschmarkt) eine Begegnungszone werden.
Die Wiener Rotenturmstraße soll ebenfalls (im Bild: Wiener Naschmarkt) eine Begegnungszone werden. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Wenn es nach Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou geht, soll die Wiener Rotenturmstraße zur Begegnungszone umgestaltet werden. Der Bezirk Innere Sadt erhebt nun eigene Forderungen, die im Zuge der Neukonzeption berücksichtigt werden sollten.
Ärger über Pläne
Umwandlung in Begegnungszone?
FPÖ Innere Stadt empört

 Formuliert und beschlossen wurde die zehn Punkte umfassende Wunschliste von der Bezirksentwicklungs- und Wirtschaftskommission (BWK), in der alle Bezirksfraktionen vertreten sind. Man begrüße grundsätzlich die Planungen zur Neugestaltung, wolle aber diverse Punkte zusätzlich beachtet wissen, so der Tenor des Schriftstücks, das der APA vorliegt. “Es steht außer Fragen, dass es in der Rotenturmstraße durchaus Handlungsbedarf gibt. Aber das darf nicht über das Knie gebrochen werden. Es braucht eine seriöse Planung”, ergänzte Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) gegenüber der APA.

Bezirk fordert Bäume, Trinkbrunnen und Innenstadtbusse

Ganz oben steht die Forderung, Bewohner und lokale Wirtschaft noch vor der Juryentscheidung in die Planung einzubinden. Gestalterisch will man u.a. Bäume und Grünelemente, die kleinteilige Abkühlung bringen, sowie Trinkbrunnen miteinbeziehen. Großer Fokus wird auch auf den Verkehr gelegt. Die City wünscht sich den fixen Fortbestand der Innenstadtbusse sowie eine für alle Verkehrsteilnehmer praktikable Lösung – das betreffe “nicht nur den Pkw-Verkehr, sondern auch den Lieferverkehr, Ladezonen, Stellplätze für Bewohnerinnen und Bewohner, Radverkehr, zu Fuß Gehende, Gruppen von Touristinnen und Touristen, Citybus, Fiaker und Taxis”.

Verkleinerung der Schanigärten

Weil der Platz begrenzt ist, kann sich der Bezirk auch stellenweise Verkleinerungen von Schanigärten vorstellen – beispielsweise auf Höhe Lugeck. Grundsätzlich müsse aber jedenfalls darauf geachtet werden, “dass das Ausmaß sich in Summe nicht vergrößert”. Nicht zuletzt hält die BWK fest, dass das Projekt Rotenturmstraße keinesfalls auf Kosten der geplanten Erneuerung im Bereich Schwedenplatz bis Morzinplatz gehen dürfe.

Trotz grundsätzlicher Einigkeit, dass auf der Rotenturmstraße etwas passieren muss, ist Figl allerdings auf die Stadt derzeit nicht gut zu sprechen. Denn die Stellungnahme der BWK sei bereits an die MA 19, die für Stadtplanung zuständig ist und den Neugestaltungswettbewerb ausgeschrieben hat, übermittelt worden. Dort habe man aber zu verstehen gegeben, dass man die Anliegen nicht an die Architekturbüros weitergeben werde. “Dass die MA 19 diese Punkte des Bezirks nun nicht an die Teilnehmer am Vergabeverfahren mit der Bitte um Berücksichtigung weiterleitet, ist eine Fortsetzung des bisherigen Umgangs mit dem Bezirk bei diesem Projekt”, ärgert sich der City-Chef. Er wolle nun auf diesem Wege alle Teilnehmer auffordern, die Punkte des Bezirks in den jeweiligen Konzepten zu berücksichtigen.

(APA/Red)

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