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Wiener NEOS fordern Aufnahme von griechischen Flüchtlingskindern in Wien

Laut dem Wiener NEOS-Chef Christoph Wiederkehr sei es ein "Gebot der Menschlichkeit" jetzt zu handeln.
Laut dem Wiener NEOS-Chef Christoph Wiederkehr sei es ein "Gebot der Menschlichkeit" jetzt zu handeln. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Die Wiener NEOS fordern von der Stadt die Aufnahme von 100 Flüchtlingskindern aus Griechenland. Laut dem Wiener NEOS-Chef Christoph Wiederkehr sei es ein "Gebot der Menschlichkeit".

Die NEOS wollen sich in Zeiten des Wiener Wahlkampfes - die Gemeinderats- und Landtagswahlen finden am 11. Oktober statt - nicht nur auf regionale Themen beschränken: In der Landtagssitzung am 31. August soll ein Antrag eingebracht werden, in dem von der Stadt die Aufnahme von 100 Flüchtlingskindern aus griechischen Lagern gefordert wird.

Wiederkehr: "Gebot der Menschlichkeit" jetzt zu handeln

"Seit Monaten wird einfach weggeschaut, wie tausende Kinder in griechischen Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Oftmals ohne Eltern, krank und allein. Das ist eine Schande für Europa, aber auch für Österreich", argumentierte der Wiener NEOS-Chef und Klubobmann Christoph Wiederkehr gegenüber der APA das Ansinnen.

Es sei ein "Gebot der Menschlichkeit" jetzt zu handeln, forderte er - noch dazu, wo es erste Corona-Fälle in den Lagern gebe. "Die Stadtregierung sollte sich offensiv dazu bereit erklären, 100 Kinder aufzunehmen. Da in der türkisen ÖVP Anstand und Menschlichkeit nichts mehr zählen, sind jetzt vor allem die Grünen gefragt - Werner Kogler hat ja gesagt, die Grünen sind jetzt im Zentrum der Macht. Dann sollen sie auch endlich 'machen'. Wo sind ihre roten Linien, wenn nicht in dieser Frage?"

Auch Hebein fordert Aufnahme

Die grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein hat in der Vergangenheit ihre diesbezügliche Position immer wieder kund getan und die Aufnahme von insbesondere Flüchtlingskindern und -frauen gefordert. Zuletzt sagte sie im APA-Interview dazu: "Was mich schmerzt: Ich kann menschlich absolut nicht nachvollziehen, warum Bundeskanzler Kurz nicht bereit ist, Kinder und Frauen von den griechischen Inseln zu uns zu holen."

(APA/Red)

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