Wiener Linien und ÖBB arbeiten in Sachen Sicherheit zusammen

In letzter Zeit wurden mehrfach Fahrer der Wiener Linien attackiert.
In letzter Zeit wurden mehrfach Fahrer der Wiener Linien attackiert. ©Wiener Linien / Thomas Jantzen
Nachdem es in den letzten Monaten häufiger zu gewalttätigen Übergriffen auf Personal und Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen ist, wollen die Betriebsräte von ÖBB und Wiener Linien in Zukunft zusammenarbeiten.
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Es gebe zwischen den beiden Verkehrsunternehmen zahlreiche Überschneidungen in Sicherheitsfragen und Beschäftigte und Fahrgäste beider Betriebe seien von den gleichen Sicherheitsthemen betroffen, heißt es in einer gemeinsamen Aussendung der Verkehrsunternehmen am Dienstag.

Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein Thema, das derzeit stark im Mittelpunkt des medialen Interesse steht: “Aufgrund der in den letzten Monaten immer gewalttätiger gewordenen Übergriffe auf Personal und Fahrgäste haben die Betriebsräte von ÖBB und Wiener Linien beschlossen, betreffend Sicherheitsfragen in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Zukunft stärker zusammenzuarbeiten; ein gemeinsamer Forderungskatalog soll erarbeitet werden”, so der ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzende Roman Hebenstreit und Kurt Wessely, Betriebsratsvorsitzender Fahrbetrieb Wiener Linien.

Gemeinsames Sicherheitskonzept

“Auch mit Fragen der technischen Sicherheit von Anlagen und Fahrzeugen von öffentlichen Verkehrsunternehmen werden wir uns in Zukunft verstärkt gemeinsam befassen”, sagt Hebenstreit. “Es ist Ziel, unsere Partnerschaft auszubauen und weitere Betriebsräte und Gewerkschaften, die mit ähnlich gelagerten Sicherheitsfragen und -problemen in ihren Bereichen zu kämpfen haben, ins Boot zu holen, um wirksame Maßnahmen für die Sicherheit der Beschäftigten und Fahrgäste durchzusetzen”, so Wessely.

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