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Wiener Landesgericht: Praktikant positiv auf Covid-19 getestet

Das positive Testergebnis war ein "Zufallsfund".
Das positive Testergebnis war ein "Zufallsfund". ©APA/HANS PUNZ
Am Wiener Landesgericht ist ein Praktikant positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Betroffene hatte keine Symptome, das postive Testergebnis war ein "Zufallsfund".

Ein Rechtspraktikant am Wiener Landesgericht für Strafsachen ist positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Entsprechende Informationen, die zunächst dem "Standard" zu Ohren gekommen waren, bestätigte Gerichtssprecherin Christina Salzborn Mittwochmittag der APA.

Positives Testergebnis war "Zufallsfund"

Der Betroffene hatte keine Symptome, das positive Testergebnis sei "ein Zufallsfund" gewesen, sagte Salzborn. Der Praktikant ließ sich vor einer geplanten Auslandsreise sicherheitshalber testen. Nach Bekanntwerden des positiven Ergebnisses begaben sich der junge Mann sowie der Richter, dem der Praktikant zugeteilt war, umgehend in Heimquarantäne. Mehrere Praktikanten, mit denen der Betroffene näheren und intensiveren Kontakt hatte, wurden vom Landesgericht nach Hause geschickt. Derzeit wird abgeklärt, ob der infizierte Praktikant an Hauptverhandlungen teilgenommen hat und inwieweit er dabei Kontakt zu Verfahrensbeteiligten und Prozessbesuchern hatte.

Schon seit längerem sind öffentliche Hauptverhandlungen am Landesgericht für Strafsachen ungeachtet steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus wieder gut besucht. Journalisten finden teilweise gar keine Sitzplätze mehr, weil diese von Rechtshörern und Kiebitzen - pensionierte Männer, die den Altweibersommer lieber im Gericht als in der Sonne genießen - in Anspruch genommen werden. Dabei lässt das Landesgericht coronabedingt derzeit nur zwei Rechtshörer zu. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch keine ähnlich strengen Limits gesetzt.

Landesgericht erhält regelmäßig Anfragen von Schulen

Offenbar kein Bewusstsein, dass die Bevölkerung gegenwärtig spezielle Zeiten durchlebt, dürfte es an bestimmten Schulen geben. Dem Vernehmen nach erreichen das Landesgericht regelmäßig Anfragen, ob im Rahmen von Exkursionen Schulklassen geschlossen an Verhandlungen teilnehmen dürfen. Aus naheliegenden Gründen wird das ausnahmslos abgelehnt.

(APA/Red)

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