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Wiener Bäder heben Eintrittspreise für 2024 an

Die Wiener Bäder hoben 2024 ihre Eintrittspreise an.
Die Wiener Bäder hoben 2024 ihre Eintrittspreise an. ©CanvaPro (Sujet)
Seit 1. Jänner 2024 gelten neue Eintrittspreise in den Wiener Bädern. So kostet eine Tageskarte für Erwachsene für Schwimmhallen oder Sommerbäder nun 7,60 Euro.
Tarifreform bei den Wiener Bädern

Die Teuerung macht gerade vielen das Leben schwer. Energiepreise, Mieten und Lebensmittelkosten sind enorm gestiegen. Nun haben auch die Wiener Bäder mit 1. Jänner 2024 ihre Preise angehoben. Eine Tageskarte soll um 8,6 Prozent auf 7,60 Euro angehoben werden, im Vergleich zu 2022 (6,20 Euro) ist das ein Anstieg um 22,6 Prozent.

Stadt Wien hob Preise für Eintritt in Wiener Bäder an

Als Grund für die Anhebung nennt Martin Kotinsky, Öffentlichkeitssprecher der Wiener Bäder, die allgemeine Anpassung der städtischen Gebühren: "Diese Maßnahme war notwendig, um den steigenden Betriebskosten, insbesondere durch die überproportionale Erhöhung der Energiepreise, entgegenzuwirken. Entsprechend der im Bädertarif enthaltenen Valorisierungsklausel, sind die Preise auch dieses Jahr an die Entwicklung der Verbraucherpreise anzupassen."

Wiener ÖVP kritisiert Preiserhöhung in Wiener Bädern

Kritik kommt prompt von der Wiener ÖVP: "Während SPÖ und Neos nächste Woche so tun, als würden sie sich bei ihrer Klausur um die Teuerung kümmern, werden still und heimlich die Bädertarife angehoben und damit das Leben der Wienerinnen und Wiener erneut teurer gemacht. Das ist definitiv kein guter Stil", so die Bädersprecherin der Wiener Volkspartei Julia Klika in einer Aussendung.

Tarife für Kinder und Jugendliche angehoben

"Aber auch die Tarife für Kinder und Jugendliche sowie für die Familienkarte werden erhöht", kritisiert Gemeinderätin Klika weiter. So soll etwa die Familienkarte für einen Erwachsenen und ein Kind mittlerweile 9 Euro kosten, was ebenfalls eine Erhöhung um 8,4 Prozent darstellt.

Ermäßigungen für Menschen mit geringerem Einkommen

Martin Kotinsky weist hier auf die Ermäßigungen für Menschen mit geringerem Einkommen hin: "Der Bädertarif sieht zudem zahlreiche Ermäßigungen vor. Anspruchsberechtigte (z.B. Mobilpassinhaber*innen, Präsenz- und Zivildiener oder Studierende), Kinder, Jugendliche und Senior*innen müssen nicht den vollen Preis entrichten. Nachmittagskarten, Bonuskarten (5+1 oder 10+3 Eintritte gratis) sowie die günstige 6-Monatskarte für alle Hallen- und Freibäder ermöglichen allen Badegästen einen günstigen Badetag", so der Bädersprecher.

Investitionen der Stadt Wien in den Ausbau der Wiener Bäder

Kotinsky betont weiter, dass für die Wiener Bäder auch viel getan werde. So starte etwa kommende Woche der Bau einer zweiten Halle im Simmeringer Bad. ". Und ab Mai können Sportliche ihre Längen wieder im Großfeldsiedlungsbad im 21. Bezirk schwimmen. Neben der bestehenden Halle wird dort ein 25 mal 12,5 Meter großes Sportbecken samt Umkleiden und Sanitäranlagen errichtet. Über zwei Verbindungsbrücken wird die neue Halle an das Bestandsgebäude angebunden. Eine Photovoltaikanlage am Dach versorgt die Anlage zudem mit Strom", so Kotinsky.

115 Millionen Euro für Bäder Wien

Es werde in die Zukunft der Wiener Bäder investiert, um der "wachsenden Stadt" Platz in den Bädern zu schaffen. Bis 2030 sollen von der Stadt Wien 115 Millionen Euro in die Bäder investiert werden. Die Rutsche im Schafbergbad sei etwa generalsaniert worden, das Brigittenauerbad habe ein neues Außenbecken bekommen und betreibe jetzt ein kleines unabhängiges Freibad nennt der Öffentlichkeitssprecher der Wiener Bäder einige Beispiele für Investitionen.

Infos zur Stadtentwicklung

(cor)

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