Wiener 2G+-Verordnung vorerst bis 26. November in Kraft

Die verschärfte Corona-Verordnung in Wien gilt ab Freitag, 19. November 2021.
Die verschärfte Corona-Verordnung in Wien gilt ab Freitag, 19. November 2021. ©APA
Unabhängig von bundesweiten Lockdown-Gerüchten tritt die neue Wiener Verordnung - mit verschärften 2G+-Bestimmungen - am Freitag in Kraft.
Neue Verordnung in Wien ab Freitag

Befristet sind die neuen Corona-Maßnahmen in Wien vorerst bis 26. November, da auch die Bundesverordnung, auf die man aufsetze, nur bis dahin gelte, wurde betont.

2G+ tritt in Wien am 19. November in Kraft

Kern der neuen Maßnahmen ist unter anderem die sogenannte 2Gplus-Regel, die in bestimmten Bereichen kommt, und eine restriktivere Maskenpflicht. In der Bundeshauptstadt dürfen künftig etwa Lokale der Nachtgastronomie und "Zusammenkünfte" ab 25 Personen nur mehr besucht werden, wenn geimpfte oder genesene Personen auch ein PCR-Testergebnis vorweisen. 2Gplus gilt künftig also etwa bei größeren Veranstaltungen im Sport- und Kulturbereich. Ob diese indoor oder outdoor stattfinden, ist dabei egal.

In Ausnahmefällen reicht auch Antigentest

In Ausnahmefällen kann auch ein Antigentest reichen, nämlich etwa dann, wenn ein PCR-Test nachweislich nicht verfügbar war. Auch wenn der Test nicht zeitgerecht ausgewertet wurde, kann ein Schnelltest zur Anwendung kommen. Zudem gilt die Verpflichtung nicht, wenn innerhalb der vergangenen 40 Tagen eine Covid-Erkrankung überstanden wurde. Für Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren gilt die 2,5G-Regel. Das bedeutet, dass auch ein PCR-Test allein anerkannt wird.

Auch FFP2-Maskenpflicht wird in Wien ausgeweitet

Auch die FFP2-Maskenpflicht wird ausgeweitet, nämlich auf alle nicht privaten Innenräume. In der Gastronomie müssen Gäste wieder zur Maske greifen, wenn sie zum Platz oder auf die Toilette gehen. Für das Personal gilt dies generell - und zwar auch für jenes im Handel und bei körpernahen Dienstleistern. In Sachen Arbeitsplatz wird festgehalten, dass Arbeitnehmer bzw. Inhaber beim Betreten von Orten beruflicher Tätigkeit in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske tragen müssen. Dies gilt dann, "wenn ein physischer Kontakt zu anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann und das Risiko einer Infektion nicht durch sonstige Maßnahmen minimiert wird".

(APA/Red)

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