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Wien realisiert heuer 46 neue Radweg-Projekte

Wien errichtet heuer rund 20 Kilometer neue Radwege.
Wien errichtet heuer rund 20 Kilometer neue Radwege. ©APA/TOBIAS STEINMAURER (Symbolbild)
Heuer werden in Wien neue 46 Radweg-Projekte mit einer Gesamtlänge von fast 20 Kilometer errichtet.

Die entsprechenden Pläne sind am Donnerstag von Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) präsentiert worden. Gewerkt wird in zahlreichen Bezirken, wobei der Fokus auf Bauen und weniger auf Pinseln liegt. Denn bei mehr als 80 Prozent der Anlagen handelt es sich um baulich getrennte Radverbindungen.

Wien errichtet heuer rund 20 Kilometer neue Radwege

Dazu kommen eigens ausgewiesene Fahrradstraßen. Klassische Radfahrstreifen werden hingegen aus Sicherheitsgründen kaum mehr umgesetzt, erläuterte die Sima. Die neuen Projekte in Sachen Radinfrastruktur schlagen mit rund 25 Mio. Euro zu Buche. Bisher wurden laut Stadt in der laufenden Legislaturperiode bereits fast 50 Kilometer neue Radverbindungen umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Die Investitionen beliefen sich auf mehr als 75 Mio. Euro.

Heuer soll der Startschuss für eine vier Kilometer lange Trasse durch den Westen Wiens sowie für wichtige Lückenschlüsse fallen. Die Radverbindung gen Westen führt vom Neubaugürtel in den 15. und den 14. Bezirk. Als Highlight wurde ein Zwei-Richtungs-Radweg auf der Hütteldorfer Straße angekündigt - der zudem von 34 neuen Bäumen gesäumt werden soll. Heuer widmet man sich dem Abschnitt bis zur Johnstraße. Bis 2026 soll die Radverbindung dann weiter nach Baumgarten führen.

Bike-Anlage in Wien-Simmering kommt

In Simmering wird auf der Rinnböckstraße auf 1,2 Kilometer eine Bike-Anlage gebaut, die parallel zur Simmeringer Hauptstraße führt. In Hernals entstehen auf der Alszeile 850 Meter. Als Entschärfung einer nicht ungefährlichen Passage gilt ein Lückenschluss im Bereich Getreidemarkt. Von der Friedrichstraße bis Gauermanngasse wird ein baulich getrennter Streifen errichtet. Damit soll es für Radlerinnen und Radler einfacher werden, auf die Zweierlinie zu gelangen.

Im Alsergrund wird eine Route vom Gürtel bis zum Donaukanal eingerichtet. Konkret wird bis 2025 die Alserbachstraße und die Fuchsthallergasse entsprechend umgestaltet. Auch der dort befindliche Julius-Tandler-Platz, aktuell ein derzeit eher asphaltlastiger Verkehrsknotenpunkt, soll in weiterer Folge klimafit umgestaltet werden. Größere Vorhaben wurden auch für die Bezirke Floridsdorf, Döbling, die Josefstadt oder die Donaustadt angekündigt.

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(APA/Red)

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