Wien: Kommende Woche bringt Corona-Impftermine für 18- bis 30-Jährige

Die nächste Woche hat Corona-Impf-Termine im Gepäck.
Die nächste Woche hat Corona-Impf-Termine im Gepäck. ©APA/ROBERT JAEGER (Symbolbild)
Impftermine für 18- bis 30-Jährige bringt die kommende Woche. Dabei im Einsatz: Der "Johnson & Johnson"-Impfstoff. Das gilt für Wien, eine Registrierung ist bereits zuvor möglich.
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In Wien können sich ab Mittwoch 18- bis 30-Jährige für die Coronaimpfung anmelden. Für diese Gruppe stehen ab nächsten Montag, dem 28. Juni, 35.000 Impftermine zur Verfügung. Immunisiert werden die jungen Erwachsenen mit dem Vakzine Johnson & Johnson. Hier ist für den vollen Schutz nur eine Impfung notwendig. Er habe versprochen, dass "der Juli der Monat der Jungen sein wird", sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker im "Wien Heute"-Interview am Montag.

Corona-Impf-Premiere im Austria Center

Bereits ab Dienstag können sich Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren für die Impfung anmelden. Am Freitag werden im Austria Center die ersten Stiche gesetzt, wobei der Impfstoff von Biontech/Pfizer zum Einsatz kommt. Für diese Altersgruppe gibt es 10.000 Termine.

Zusätzliche Corona-Impftermine sollen folgen

Die Impfung der Jugend wird in Wien auch mit Hinblick auf die angekündigten weiteren Lockerungen und Öffnung der Nachtgastronomie durchgeführt. Die 35.000 Impfdosen seien nur der "erste Schritt in der Planung" für diese Altersgruppe, sagte Hacker. Im Juli sollen dann weitere Zehntausende Termine hinzukommen - abhängig von den genauen Impfstofflieferungen. Ab dem 22. Tag nach der Johnson & Johnson-Impfung ist man voll immunisiert. "Kein Zweittermine. Keine Scherereien", konstatierte Hacker-Sprecher Mario Dujakovic auf Twitter.

Impf-Angaben von Pressesprecher

Laut dem Pressesprecher sind in Wien bei den 30 bis 39-Jährigen 43 Prozent bereits erstgeimpft, bei den 20 bis 29-Jährigen sind es 36 und bei den 16 bis 19-Jährigen 15 Prozent. In der Altersgruppe der zwölf bis 15-Jährigen haben bisher erst 0,7 Prozent den ersten Stich erhalten. Diese Quoten wurden über das Impfen von Risikogruppen und betriebliche Immunisierungen erreicht. "Die Jüngeren waren solidarisch mit Älteren. Jetzt ist es nur fair, beim Impfen stärker auf sie zu fokussieren", twitterte Dujakovic.

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(APA/Red)

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