Wien: Happylab errichtet im Frühjahr neue Werkstatt

Bei Happylab können Maschinen gegen eine Gebühr genutzt werden.
Bei Happylab können Maschinen gegen eine Gebühr genutzt werden. ©pixabay.com
Der Wiener "Makerspace" Happylab expandiert und bezieht im Frühjahr 2021 seinen bisher größten Standort in Wien-Leopoldstadt. Die Umbauarbeiten beginnen bereits kommende Woche, die Kosten werden auf 1,5 Millionen Euro veranschlagt.

Das Wiener Happylab eröffnet im Frühjahr 2021 einen neuen Standort im Stuwerviertel. Die mit 900 Quadratmetern größte Innovationswerkstatt Wiens biete der technikbegeisterten Öffentlichkeit den Zugang zu einem professionellen Maschinenpark sowie in weiterer Folge ein Schulungsprogramm für Start-ups und KMU. Die Kosten von 1,5 Millionen Euro werden von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Wirtschaftsagentur Wien gemeinsam mit 750.000 Euro gefördert.

Elektromotorenfabrik in Wien-Leopoldstadt

Die Umbauarbeiten in der ehemaligen Elektromotorenfabrik (Schönngasse 15 - 17, 1020 Wien) starten kommende Woche, wie das Happylab mitteilte. Der so deutlich erweiterte "Makerspace" - unter Makern versteht man Tüftler, die technische Probleme im Do-it-yourself-Verfahren lösen - biete dann zusätzlich zur gewohnten Gerätschaft wie Laser Cuttern oder 3D-Druckern unter anderem neue Maschinen in den Bereichen Metall- und Holzbearbeitung und einen integrierten Co-Working-Space.

Geplant sei laut den Geschäftsführern Roland Stelzer und Karim Jafarmadar auch ein erweitertes Schulungsprogramm sowie professionelle Coachings für Start-ups und KMU: "Im neuen Happylab im Stuwerviertel können Prototyping, Produktentwicklung und Kleinserienfertigung an einem Ort umgesetzt werden." Die Nutzung der neuen Innovationswerkstatt stehe sowohl Privatpersonen als auch Tech-Start-ups und KMU offen. Ebenso sollen die Eintrittsbarrieren für Frauen in die Maker-Szene abgebaut werden, heißt es.

Hälfte der Kosten wird gefördert

Die Gesamtkosten der geplanten Erweiterungen des Happylab belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, davon werden 750.000 Euro aus dem Programm Innovationswerkstätten des Wirtschaftsministeriums (BMDW) gefördert. 500.000 Euro kommen dabei von der FFG, die Wirtschaftsagentur Wien steuert als Kofinanzierung 250.000 Euro bei.

(APA/red)

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