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Wien: Christbaum-Verkäufer wappnen sich für Ansturm

Wichtig ist, auf das Siegel zu achten: Die Schleife der niederösterreichischen Bauern ist etwa in blau-gelb gehalten.
Wichtig ist, auf das Siegel zu achten: Die Schleife der niederösterreichischen Bauern ist etwa in blau-gelb gehalten. ©ARGE NÖ Christbaumbauern/Nagl Für Presseveröffentlichungen honorarfrei bei Namensnennung neben dem Bild -
Über 50 Prozent der Christbäume werden von Freitag bis Sonntag am dritten Adventwochenende verkauft. In Wien sind das immerhin rund 200.000 Stück in drei Tagen. In ländlichen Gegenden läuft der Ab-Hof-Verkauf bereits seit Anfang Dezember.
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Das dritte Adventwochenende ist traditionell das stärkste Verkaufswochenende für die Christbaumbauern. Über 50 Prozent der Christbäume wechseln an diesen drei Tagen erfahrungsgemäß in Wien ihren Besitzer. Insgesamt werden in Österreich bis Weihnachten mehr als 2,5 Millionen Naturbäume verkauft. Am Land ist bereits bis jetzt rund die Hälfte der Weihnachtsbäume verkauft, bis zum 24. Dezember soll dann auch noch die zweite Hälfte über den Tresen wandern.

90 Prozent stammen aus heimischer Produktion

Die Christbaumkäufer bleiben dabei den heimischen Produkten treu – knapp 90 Prozent der Christbäume kommen aus Österreich. Mit 1,1 Millionen Bäumen sind die niederösterreichischen Christbaumbauern, die auch die Bundeshauptstadt Wien versorgen, die größten Produzenten. Christbaumbauern-Obmann Franz Raith freut diese Entwicklung: “Den Konsumenten ist es nicht egal, woher ihr Christbaum kommt. Die meisten wollen einen Baum aus der Heimat.” Dan Grund dafür sieht Raith in der frischen Qualität der Bäume dank kurzer Transportwege.

Wer sichergehen möchte, einen Baum vom heimischen Bauern zu kaufen, sollte auf das Gütesiegel achten: Jedes Bundesland hat eine eigene Schleife mit Gütesiegel, jede Schleife eine fortlaufende Seriennummer. So lässt sich jeder Baum bis zu seinem Produzenten zurückverfolgen.

WWF rät zu Bio-Tannen

Nicht nur regional, auch biologisch sollte der Baum sein, rät zudem Karin Enzenhofer, WWF Referentin für Waldnaturschutz. In konventionellen Baumkulturen werden oft möglichst viele Exemplare auf engen Raum gepflanzt. Das laugt den Boden aus und häufig komme es auch zum Glyphosateinsatz. “Um das zu vermeiden, kauft man am besten beim Bio-Bauern ein”, meint Enzenhofer. Dort wird der Boden nicht so intensiv bewirtschaftet und auch synthetische Pflanzenschutzmittel sind am Bio-Bauernhof tabu.

 

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