Wie im Backofen: So kann sich das Auto im Sommer aufheizen

Kinder sollte man nicht im in der Sonne stehenden Auto lassen.
Kinder sollte man nicht im in der Sonne stehenden Auto lassen. ©pixabay.com
Jedes Jahr im Sommer kommt es zu dramatischen Rettungsaktionen, wenn Babys, Kleinkinder oder Hunde aus überhitzten Autos gerettet werden müssen.
Baby in Auto eingeschlossen
Polizeihund in Auto verendet

Nach Angaben der Experten von UBIMET steigen die Temperaturen bei einer Außentemperatur von 30 Grad schon nach einer Stunde auf rund 56 Grad. Bei solchen Temperaturen droht den schutzlosen Insassen ein Hitzschlag, im schlimmsten Fall kann die Achtlosigkeit sogar tödlich enden.

Autos heizen sich wie Backöfen auf

Wie schon bei der Hitzewelle der vergangenen Wochen geraten Autos in den Fokus, die mit Insassen in der prallen Sonne stehen. „”Durch das Blech und der oftmals dunklen Lackierung heizen sich Autos förmlich wie Backöfen auf”, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Das Auto kann sich im Sommer extrem aufheizen.
Das Auto kann sich im Sommer extrem aufheizen. ©UBIMED

“Dabei steigen die Temperaturen im Inneren des Autos auf bis zu 60 Grad, hinzu kommen heiße Ledersitze und Metallteile der Gurte als Gefahrenquellen für zurückgelassene Insassen wie Kinder oder Hunde.”

Temperatur besonders für Kinder kritisch

Kinder besonders anfällig: Ab einer Temperatur von 46 Grad wird es für kleine Kinder kritisch, dieser Wert wird bei einer Außentemperatur von 30 Grad im Inneren des Autos bereits nach einer halben Stunde erreicht. “Doch auch bei vermeintlich angenehmen Lufttemperaturen von 24 Grad im Außenbereich kann sich der Innenraum bis zu diesem kritischen Wert aufheizen”, so der Meteorologe weiter. “Mit 45 Minuten dauert dies nur unwesentlich länger.” Auch ein geöffnetes Schiebedach oder ein spaltbreit geöffnetes Fenster reichen nicht aus, um die gefährliche Hitze im Autoinneren zu verhindern.

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