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Was war für die Explosion in Wien-Penzing verantwortlich?

Für Explosion in Wien-Penzing dürfte nach ersten Erkenntnissen ein defekter Wasserstromboiler verantwortlich sein. Polizei zufolge soll es zu sogenanntem Druckbehälterzerknall gekommen sein.
Für Explosion in Wien-Penzing dürfte nach ersten Erkenntnissen ein defekter Wasserstromboiler verantwortlich sein. Polizei zufolge soll es zu sogenanntem Druckbehälterzerknall gekommen sein. ©APA/Barbara Gindl (Symbolbild)
Zu der Explosion war es am Montag in der Goldschlagstraße in Wien-Penzing gekommen.
Explosion in Wohnung in Wien

Für die Explosion in einer Wohnung in der Goldschlagstraße in Wien-Penzing Montagfrüh dürfte nach ersten Erkenntnissen ein defekter Wasserstromboiler verantwortlich sein. Laut Polizei soll es zu einem sogenannten Druckbehälterzerknall gekommen sein. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes Wien setzten die Ermittlungen allerdings fort. Bei der Detonation wurde eine schwangere Frau leicht verletzt.

Explosion ereignete sich am Montag in Wien-Penzing

Durch die Wucht der Explosion im ersten Stock des viergeschoßigen Gebäudes wurden Trümmer auf die Straße und in den Innenhof geschleudert, es brach aber kein Brand aus. Insgesamt wurden elf Hausbewohner in Sicherheit gebracht, die 30-jährige Schwangere kam zur Abklärung ins Spital.

Die Sperre durch die Polizei für Ermittlungsaufgaben wurde zwischenzeitlich wieder aufgehoben. Die Bewohner konnten zum Teil zurück in ihre Wohnungen. Nur die vier Wohnungen im ersten Stock und zwei Wohnungen im zweiten Stock konnten aufgrund der großen Schäden noch nicht wieder bezogen werden. Die Mieterinnen und Mieter wurden in Hotels untergebracht, hieß es aus dem Büro für Sofortmaßnahmen. Jetzt werde mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Am Montag wurden zunächst Statiker angefordert, um den Zustand des Hauses zu überprüfen, der aber in Ordnung ist.

Einsatzkräfte um 4.50 alarmiert

Die Einsatzkräfte waren um 4.50 Uhr alarmiert worden. Da zunächst neben der Detonation auch ein Brand gemeldet worden war, wurde bei der Wiener Feuerwehr ein Großeinsatz ausgelöst. Die Einsatzkräfte evakuierten das gesamte Gebäude, darunter die Bewohner der Explosionswohnung. Gleichzeitig wurde der Gashaupthahn des Hauses geschlossen sowie die Strom- und Wasserzufuhr unterbrochen, weil die Ursache noch nicht eruiert werden konnte.

In der betroffenen Wohnung und teilweise auch in den Nachbarwohnungen waren Wände umgestürzt oder schwer beschädigt worden. Die Feuerwehrleute sicherten den Explosionsort und suchten nach möglichen Verschütteten in den Trümmern, fanden aber keine weiteren Personen.

(APA/Red)

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