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Violette Anspannung - Austria vor dem Spiel gegen Bordeaux

Wie bereitet sich die Wiener Austria auf ihren ersten Auftritt in der UEFA-Cup-Gruppenphase vor? Vienna Online beobachtete das letzte öffentliche Training der Violetten vor dem Schlager gegen Girondins Bordeaux.  

Ein regnerischer Dienstagvormittag in Wien-Favoriten, garniert mit eisigem Wind und Temperaturen um die vier Grad: Die Trainingsplätze hinter dem Horr-Stadion haben schon bessere Fußballbedingungen gesehen – und gelöstere Austrianer. Den Profis des österreichischen Tabellenführers war vor dem schwierigen UEFA-Cup-Heimspiel gegen Girondins Bordeaux die Anspannung anzumerken.

Übungen auf tiefem Boden
Auf der Witterung entsprechend tiefem Grün arbeitete das Betreuerteam mit den einzelnen Mannschaftsteilen. Tormanntrainer Gruber schoss seine beiden Keeper Safar und Fornezzi von der Strafraumgrenze warm. Mittelfeldakteure und Stürmer fanden sich beim von Trainer Zellhofer organisierten Spiel auf engem Raum ein. Geübt wurde vor allem Ballannahme und -behauptung unter Druck eines Gegenspielers, gefolgt von einem öffnenden Pass auf die Seiten.

Co-Trainer Josef Michorl kümmerte sich unterdessen um die Defensivabteilung des Herbstmeisters. Ruhiges Herausspielen bei gleichzeitigem Halten der Position stand auf dem Programm, zwischendurch auch mit Einmal-Berühren des Spielgerätes. Immer wieder forderte Michorl die Variante des weiten diagonalen Wechselpasses auf die Stürmer. Auffallend hierbei war die gepflegte Ballannahme von Linksverteidiger Ronald Gercaliu, der auch die erwähnten Diagonalpässe mit bemerkenswerter Genauigkeit anbringen konnte.

Einsatz von Blanchard mehr als fraglich
Kapitän Jocelyn Blanchard mühte sich einstweilen in einer Ecke des Platzes mit Konditionstrainer Gerhard Zallinger um Wiedererlangung seiner Fitness. Wirklich rund wirkten die Bewegungen des 35jährigen Franzosen noch nicht, wenngleich Zallinger versicherte, dass sein Schützling ein “Schnellheiler” wäre. Die Chance auf einen Einsatz des zentralen Mittelfeldspielers gegen seine Landsleute ist sehr gering. Zellhofer konnte einem verfrühten Einsatz seines verlängerten Armes nichts abgewinnen: “Er ist nicht fit.” Mit dem wieder genesenen Yüksel Sariyar und Florian Metz stünden ausreichend Alternativen zur Verfügung.

Beim abschließenden Spiel war keine Aufteilung in Stammspieler und Reservisten zu erkennen. Bunt gemischt ging es in das recht flott geführte Duell. Jonny Ertl ragte mit gutem Zweikampfverhalten heraus, sehr bemüht zeigten sich auch Lasnik und Sulimani. Spielgestalter Acimovic hinterließ einen fitten Eindruck, der Slowene scheint seine Adduktoren-Verletzung überwunden zu haben und ist am Donnerstag wohl in der violetten Startformation zu finden – ebenso wie Verteidiger Jacek Bak.
Der zurückhaltend agierende Torjäger Sanel Kuljic verwertete trocken seine Sitzer, der ansonsten auffälligere Hannes Aigner dagegen präsentierte sich im Abschluß mit etwas weniger Selbstvertrauen.

Kopfballungeheuer Lafata
Gegen Ende des Trainings ließ Zellhofer einige Spieler von ihm selbst in den Sechzehner geschlagene Flanken verwerten. Bei den simulierten Standardsituationen zeigte sich Ertl als kopfballstark, der relativ kleine Tscheche David Lafata sogar als Kopfballungeheuer. Äußerst sehenswert waren die Direktabnahmen von Gercaliu, der beinahe jeden Ball unhaltbar für Goalie Fornezzi in die Maschen beförderte. Das zauberte auch seinem Trainer ein Lächeln ins Gesicht.

Das Lächeln eines Austrianers blieb jedoch eine Ausnahme an diesem regnerischen Dienstagvormittag in Wien-Favoriten. Das kann natürlich am Wetter gelegen haben.
Wahrscheinlicher ist, dass es an der Konzentration auf die kommende Aufgabe liegt. Die heißt: Heimspiel gegen Girondins Bordeaux. Mit einer kämpferischen Leistung und taktischer Disziplin will man gegen die spielstarken Franzosen bestehen.

Die Interviews im O-Ton:

UEFA-Cup-Gruppenphase

Donnerstag, 8. November 2007
Ernst-Happel-Stadion, 20:15 Uhr
Austria Wien – Girondins Bordeaux


FK Austria Magna

Girondins Bordeaux – Traditionsteam mit großem Ruf

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