Verzögerungen bei Impf-Anmeldungen in Kärnten

In Kärnten kommt es zu Verzögerungen bei der Impf-Anmeldung.
In Kärnten kommt es zu Verzögerungen bei der Impf-Anmeldung. ©APA/dpa-Zentralbild/Robert Michael
In Kärnten kommt es derzeit zu Verzögerung bei der Impf-Anmeldung. Durch die zahlreichen Einladungen wurde der Versand der TANs verzögert.

Mit Verzögerungen haben derzeit Personen in Kärnten zu kämpfen, die sich für eine Corona-Impfung anmelden möchten. Wegen der großen Anzahl der Einladungen, die derzeit verschickt werden, komme es zu Verzögerungen beim Versand der TANs, teilte der Landespressedienst am Dienstag in einer Aussendung mit. Verwirrung herrschte auch wegen eines falschen Datums bei einer Impfeinladung per SMS - ein "Konfigurationsfehler", so der Landespressedienst.

Verwirrung rund um TANs und falschem Datum bei Einladung

Was den TAN angeht, so wird empfohlen, die Anmeldung einfach zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen. Wer sich anmelden möchte, sollte außerdem darauf achten, dass nur der zuletzt zugeschickte TAN gültig ist. Daher sollte nach dem Erhalt des TANs einige Sekunden gewartet werden um sicherzugehen, dass kein weiterer TAN einlangt. Probleme mit verzögerter TAN-Zusendung gab es bereits in der Vergangenheit.

Von einem weiteren Kuriosum berichtete der Kärntner Landtagsabgeordnete Gerhard Köfer (Team Kärnten) am Dienstag ebenfalls in einer Aussendung: Einige Impfwillige hätten am Montagabend, dem 26. April, eine SMS-Nachricht vom Land erhalten, dass eine Terminbuchung nur noch "bis 19. 04. 2021 um 12.00 Uhr" möglich sein soll. Dafür entschuldigten sich die Behörden, stellten aber klar: "Der verschickte Link ist gültig und kann für die Anmeldung zu einem Impftermin genutzt werden."

Diese Woche wird in Kärnten damit begonnen, Schlüsselkräfte aus Wirtschaftsbetrieben, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und die Bundes-, Landes- und Gemeindebediensteten zu impfen. Laut Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums würden sie der vierten Priorität angehören und seien der Gruppe der 65- bis 69-Jährigen gleichzusetzen. Mittlerweile hätten auch bereits die ersten 61-Jährigen ihre Einladungen zur Erstimpfung erhalten.

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(APA/Red)

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