Urlaubszeit: Unterschiedliche Einreiseverordnungen trotz Grünen Passes

Viele verschiedene Einreiseregelungen trotz Grünem Pass.
Viele verschiedene Einreiseregelungen trotz Grünem Pass. ©APA/dpa/Sven Hoppe
Seit 1. Juli gilt der EU-weite Grüne Pass. Trotzdem gibt es beim Reisen im Sommer noch immer eine Vielzahl unterschiedlicher Regelungen zu beachten.

Das Außenministerium hat außerdem nach 15 Monaten die weltweite Reisewarnung aufgehoben. Ausnahme sind nur einige wenige stark betroffene Regionen. Trotzdem gibt es beim Reisen im Sommer noch immer eine Vielzahl unterschiedlicher Regelungen zu beachten. Bevor man die Reise in den Sommerurlaub antritt, sollte man sich daher gut über die Einreisebedingungen des jeweiligen Landes informieren.

"Einreiseverordnungstechnischer Fleckerlteppich"

Immerhin sei Europa noch immer ein "einreiseverordnungstechnischer Fleckerlteppich", erklärte die Sprecherin der Reisebranche Eva Buzzi am Donnerstag im Ö1 Morgenjournal. Außerdem empfiehlt die Expertin eine gute Reiseversicherung: "Wir befinden uns noch immer mitten in einer Pandemie", sagte sie, man müsse also damit rechnen, dass sich kurzfristig Dinge ändern und könne ohne eine Versicherung nicht erwarten, die Urlaubskosten sofort zurückerstattet zu bekommen.

Ein Blick auf die Einreisebedingungen zeigt: In den meisten Ländern ist man sich einig über die 3-G-Regelung. Ein negativer PCR-Test darf maximal 72 Stunden alt sein, bei Antigen-Schnelltests sind es 48 Stunden. Eine Genesung wird anerkannt, sofern sie nicht weiter als sechs Monate zurückliegt. Die Impfung gilt in Kroatien und Österreich bereits 22 Tage nach dem ersten Stich, in anderen Ländern, wie Italien oder Griechenland, ist die Einreise erst 14 Tage nach der Vollimmunisierung möglich. In diesen beiden Ländern ist außerdem im Vorhinein eine Registrierung per digitalem Passagier-Lokalisierungs-Formular (dPLF) notwendig.

Österreicher zieht es nach Italien, Kroatien und Griechenland

Beliebte Reiseziele der Österreicherinnen und Österreicher sind diesen Sommer, ähnlich wie in Vorjahren, vor allem Italien, Kroatien und, per Flugzeug, Griechenland. Darüber hinaus erfreuen sich Bahnreisen zunehmender Beliebtheit, auch die Nachtzüge, beispielsweise nach Split, Brüssel oder Amsterdam, laufen gut, so Buzzi. Für Reisen außerhalb der EU sollte man die aktuellen Informationen auf der Webseite des Außenministeriums beachten, hier kann in manchen Fällen auch eine Quarantäne bei der Einreise und/oder der Rückreise nach Österreich notwendig werden.

(APA/Red)

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