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Untersuchungen abgeschlossen

Die Ermittlungen nach dem tragischen Tod eines fünfjährigen niederländischen Buben im Kinder-Skipark „Dreamland“ am Hochjoch sind abgeschlossen.

Wie die Gendarmerie Schruns am Montag, auf APA-Anfrage bestätigte, wurden der Leiter der Skischule und sein Betriebsleiter gemäß § 81 des Strafgesetzbuches wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Umständen angezeigt, vier Skilehrer wegen fahrlässiger Tötung. Die Entscheidung, wer tatsächlich angeklagt wird, liegt jetzt bei der Staatsanwaltschaft.

Der tragische Liftunfall hatte sich Ende Februar bei einem Kinderskikurs im Skigebiet Hochjoch/Zamang ereignet. Nach den damaligen Aussagen der Skischule war der Bub aus Amsterdam auf einem abgestellten Förderband gestanden, das sich aus nicht geklärter Ursache in Bewegung setzte. Das Kind stürzte und geriet am Ende des Bandes mit der rechten Hand und Teilen des Skianzugs unter die Sicherheitsklappe. Dadurch wurde der Fünfjährige stranguliert und verstarb kurz nach der Einlieferung ins Landeskrankenhaus Feldkirch.

Wie die Ermittlungen der Gendarmerie Schruns ergaben, war das Förderband zum Unglückszeitpunkt nicht offiziell in Betrieb, allerdings steckte der Startschlüssel. Wer den Schlüssel umdrehte, konnte nicht herausgefunden werden. Fest steht jedoch, dass das Kind das Förderband nicht selbst eingeschaltet hatte. Die Skilehrer, der Leiter der Skischule Schruns und der Betriebsleiter stehen deshalb in Verdacht ihre Aufsichtspflicht in der Mittagspause, als das Kind ums Leben kam, nicht ordnungsgemäß wahrgenommen zu haben und wurden angezeigt.

Ebenfalls fertig gestellt wurde jetzt das Gutachten des Landes Vorarlberg über den Unfallhergang und die Betriebssicherheit des Förderbandes. Der Inhalt soll derzeit jedoch noch nicht veröffentlicht werden.

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