AA

Unfall mit Bundesheer-Boot: Soldat bekennt sich schuldig

Nach dem Unfall nahe Heinburg mussten zwei Mädchen reanimiert werden.
Nach dem Unfall nahe Heinburg mussten zwei Mädchen reanimiert werden. ©APA
Der Unteroffizier, der das Pionierboot des Bundesheeres beim Girls' Camp steuerte, will sich schuldig bekennen. Er habe falsch reagiert.
Unteroffizier vor Gericht
Lage falsch eingeschätzt

Im Prozess um einen Pionierboot-Unfall wird sich der Angeklagte kommenden Montag am Bezirksgericht Bruck an der Leitha schuldig bekennen. Dem Mann wird fahrlässige Gemeingefährdung angelastet. Es habe sich um einen Fahrfehler gehandelt, sein Mandant habe “in einer Schrecksekunde falsch reagiert”, sagte der Verteidiger des Unteroffiziers am Donnerstag zur APA und bestätigte einen “Heute”-Bericht.

Bei dem Unfall am 1. September 2018 im Rahmen des Girls’ Camp, eines Schnupperwochenendes des Bundesheeres, waren zwei Teilnehmerinnen unter das Boot geraten. Die Frauen im Alter von 18 und 22 Jahren mussten reanimiert werden und wurden in Wiener Krankenhäuser geflogen.

(APA/red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Unfall mit Bundesheer-Boot: Soldat bekennt sich schuldig
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen