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Umstrittene Wohnungskäufe: Persilschein für GBV-Obmann Wurm

GBV-Obmann Karl Wurm wurde das Vertrauen ausgesprochen
GBV-Obmann Karl Wurm wurde das Vertrauen ausgesprochen ©APA
In der Causa um die umstrittenen Wohnungskäufe hat der Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV) ihrem Obmann Karl Wurm einen Persilschein ausgestellt. Sowohl GBV-Vorstand als auch -Aufsichtsrat sprachen Wurm am Donnerstag "einhellig" das Vertrauen aus.
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“Aus Anlass der aktuellen Diskussion” will der Verband aber einen – freiwilligen – Verhaltenskodex für seine Mitglieder erstellen lassen.

Wurm gestand “nicht sehr gute Optik” um Gewog-Käufe

Wurm ist auch Geschäftsführer der Neuen Heimat/Gewog. Er hat mehrere Wohnungen in Gebäuden erworben, die von der Gewog errichtet wurden, unter anderem ein Penthouse im Jahr 2003. Wurm hat bisher betont, stets zu Marktpreisen gekauft zu haben, jedoch bereits eingestanden, dass die Optik “nicht sehr gut” sei.

GBV: “Wohnungskäufe erscheinen im ungünstigen Licht”

Das sieht auch der GBV so. “Die Wohnungskäufe erscheinen wohl im ungünstigen Licht, wurden aber rechtlich korrekt abgewickelt”, so Wurms Stellvertreter im GBV, Alfred Graf, und Vize-Aufsichtsratschef Frank Schneider nach den Gremialsitzungen in einer Aussendung.

Die beiden sprachen sich aber für eine “freiwillige Selbstbindung” der gemeinnützigen Bauvereinigungen aus. Mithilfe externer Experten solle “rasch” ein Leitfaden erarbeiten werden, der über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgeht. Hernach will der GBV seinen Mitgliedern empfehlen, diesen anzuwenden.

>>Eindeutige Vergabestandards gefordert

(apa/red)

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