Ticketverkäufe für Flüge, Kultur und Sport gestiegen

Der letzte Flugticket-Kauf ist für manche schon länger her.
Der letzte Flugticket-Kauf ist für manche schon länger her. ©APA/ROBERT JAEGER (Symbolbild)
Das Pandemiegeschehen spielte in den vergangenen zwei Jahren mit Blick auf das Online-Verkaufsverhalten der Österreicher eine Rolle. 2021 brachte aber ein Plus bei Ticketverkäufen für Kultur- und Sportveranstaltungen und ein Wachstum der Reisebranche, wie eine Umfrage zeigt.

Aufgrund gelockerter Regelungen insbesondere im Sommer stiegen die Ticketverkäufe für Kulturveranstaltungen und Sportevents im Vorjahr wieder deutlich an. Auch die Reisebranche wuchs kräftig im Vergleich zum ersten Pandemiejahr. Dafür waren Unterhaltungselektronik oder Kinderbekleidung und Spielzeug 2021 wieder weniger gefragt.

Das zeigt eine Umfrage der Nets Group unter rund 1.350 Personen in Österreich. Nets und deren dazugehöriger Zahlungsdienstleister Concardis sind Teil der Nexi Group.

Plus bei Online-Flugbuchungen

Gab es 2020 noch viele Einschränkungen bei der Mobilität in Österreich, wurden im vergangenen Jahr mehr als viermal so hohe Umsätze bei Charter- und Pauschalreisen verzeichnet. Online-Flugbuchungen stiegen um mehr als das doppelte und Hotelbuchungen im Netz um 22 Prozent. Online-Ticketverkäufe für Kulturveranstaltungen und Sportevents stiegen um 50 Prozent.

Gesundheitsdienste: Nachfrage gesunken

Einen deutlichen Rückgang gab es mit rund einem Drittel bei den Umsätzen für Zugtickets. Gesundheitsdienste wurden um die Hälfte weniger nachgefragt. Der hohe Anstieg in den Umsätzen bei online abgeschlossenen Versicherungen während des ersten Pandemiejahrs ging 2021 wieder deutlich zurück (-18 Prozent).

Die Umsätze bei Produkten im Bereich Unterhaltungselektronik sowie Kinderbekleidung und Spielzeug nahmen im Vorjahr jeweils um rund ein Drittel ab, dafür stiegen die Umsätze bei Anschaffungen wie Schuhen (+38 Prozent) sowie Tier- und Schönheitsprodukten (jeweils +17 Prozent) an, zeigt die Umfrage.

Online-Bezahlung

Bezahlt wird online am liebsten mit Kreditkarte (44 Prozent), auf Rechnung (37 Prozent), per E-Wallets wie Paypal (36 Prozent) sowie mittels Online-Überweisung (33 Prozent).

Die E-Commerce-Umsätze blieben im Vorjahr in Österreich mit 23,2 Mrd. Euro stabil.

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(APA/Red)

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