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Terror in Wien: Ludwig lobte Arbeit der Einsatzkräfte

Ludwig stellte Hilfs- und Unterstützungsangebote für die Betroffenen in den Raum.
Ludwig stellte Hilfs- und Unterstützungsangebote für die Betroffenen in den Raum. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Am Dienstag sprach Michael Ludwig den Angehörigen der Terror-Opfer sein Mitgefühl aus. Zudem lobte der Wiener Bürgermeister die Arbeit der Einsatzkräfte.
Keine Hinweise auf zweiten Täter
Am Tag nach dem Anschlag in Wien
Polizei-Einsatz am Schwedenplatz

Zehn Personen, die beim Anschlag in Wien verletzt wurden, konnten aus dem Spital wieder in häusliche Pflege entlassen werden. Das hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Dienstag in einer Pressekonferenz berichtet. 13 Personen sind noch im Krankenhaus, drei davon befinden sich in kritischem Zustand.

Ludwig drückte Angehörigen der Terror-Opfer Mitgefühl aus

Vier Opfer konnten laut Ludwig hingegen so weit stabilisiert werden, dass sie sich nicht mehr in Lebensgefahr befinden. Ludwig lobte die Arbeit der Einsatzkräfte und zeigte sich überzeugt, dass die Wienerinnen und Wiener in dieser Zeit zusammenstehen würden.

Den Angehörigen jener Menschen, die bei dem Attentat ums Leben gekommen sind, drückte er sein Mitgefühl aus. Eine Kellnerin und drei Menschen, die ihre Freizeit in der Wiener Innenstadt verbringen wollten, seien getötet worden, sagte Ludwig.

Wiener Bürgermeister stellte Hilfangebote in Aussicht

Morgen, Mittwoch, soll auch eine Sondersitzung der Stadtregierung und der Klubobleute stattfinden. Ludwig stellte in den Raum, dass dort Hilfs- und Unterstützungsangebote für die Betroffenen beschlossen werden könnten.

"Der Schmerz sitzt jetzt sehr tief"

Ludwig verurteilte einmal mehr den "brutalen Terrorakt", der sich am Montagabend in der Wiener Innenstadt ereignet hatte. "Der Schmerz sitzt jetzt sehr tief in unserer Stadt", verwies der Bürgermeister auf die Todesopfer, Verletzten und Traumatisierten. Er sei aber optimistisch, "dass wir dem Wunsch der Terroristen nicht nachgeben und nicht abgehen von dem Miteinander, dass wir in unserer Stadt pflegen - und zwar über Partei- und Religionsgrenzen hinweg".

Ludwig sprach davon, dass der Anschlag "tiefe Wunden geschlagen" habe. Und er versprach Unterstützung für alle jene, die nun mit Formen von Traumatisierung zu kämpfen hätten. Viele Einrichtungen würden personell aufgestockt - von den psychosozialen Diensten der Stadt bis zu einer Hotline für den Bereich des Schul- und Bildungswesens. Zusätzliche Hilfsangebote für Betroffene könnten am Mittwoch in der "Gedenksitzung" der Stadtregierung samt Klubobleuten beschlossen werden, ließ Ludwig anklingen.

Diese medienöffentliche Sitzung soll ab 10.00 Uhr im Stadtsenatssitzungssaal stattfinden, sagte ein Sprecher Ludwigs im Anschluss an die Pressekonferenz. Der Stadtchef selbst betonte, dass man durch das außertourliche Zusammentreffen überparteilichen Zusammenhalt demonstrieren und zeigen wolle, dass man den geschehenen Terrorakt nicht nur ablehne, sondern die von Terroristen gewünschte Destabilisierung der Gesellschaft nicht zulasse: "Dazu wird es nicht kommen."

"Wien ist eine starke Stadt"

"Wien ist eine starke Stadt, Wien hat starke Menschen und ich bin sicher, dass wir in dieser schwierigen Phase zusammenstehen und sie überwinden", betonte Ludwig. Er bedankte sich bei europäischen und außereuropäischen Städten sowie Organisationen für die inzwischen zahlreich eingelangten Solidaritätsbekundungen.

Gefragt wurde der Bürgermeister auch, ob sich die Stadt am Inseratenboykott einiger Konzerne in einigen Boulevardmedien wegen deren Art der Berichterstattung über den Terroranschlag anschließen werde. "Diese Thematik wird sich in den nächsten Tagen stellen", in diesen Stunden sei sie aber nicht Priorität, blieb Ludwig eine eindeutliche Antwort schuldig. Man werde einmal prüfen, welche Anmerkungen der Presserat dazu mache.

(APA/Red)

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