Team Stronach hat ein sechsköpfiges Bundesparteipräsidium gewählt

Bei der Sitzung am Montag.
Bei der Sitzung am Montag. ©APA
Am Montagabend hat das Team Stronach in Salzburg ein sechsköpfiges "Bundesparteipräsidium" gewählt. Diesem gehören neben der stellvertretenden Bundesparteichefin Kathrin Nachbaur auch der Nationalratsabgeordnete Georg Vetter, die steirische Landesparteiobfrau Waltraud Dietrich, die niederösterreichische Landesparteiobfrau Renate Heiser-Fischer sowie der Kärntner Landesrat Gerhard Köfer und der Salzburger Landesrat Hans Mayr an.
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Das Bundesdirektorium habe die Geschäftsordnung einstimmig beschlossen, das sechsköpfige Bundesparteipräsidium sei einstimmig gewählt worden. Im Laufe des Abends würden noch die nach der Nationalratswahl veränderten Länderstrukturen besprochen – “damit wir autonom agieren können”.

Team Stronach hat das Kärntner Problem gelöst

“Die Sitzung ist bisher sehr gut verlaufen”, sagte einer der Teilnehmer. Zum Entschluss, Andrea Krainer als neue interimistische Landesparteiobfrau des Team Stronach für Kärnten einzusetzen, meinte er, “das Kärntner Problem ist nun gelöst”.

In einer gemeinsamen Aussendung von Köfer und dem Landtagsabgeordneten Siegfried Schalli hieß es, Krainer sei als “interimistische Landesparteiobfrau” eingesetzt. Sie werde bis zu einer Mitgliederversammlung die Geschäfte der Kärntner Landesgruppe führen. Ihr zur Seite steht demnach Alois Dolinar, der das Team Stronach bereits im Kärntner Landtag vertreten hat, er werde als stellvertretender Landesparteiobmann agieren. Für Köfer und Schalli ist der Konflikt rund um die zukünftige Ausrichtung des Kärntner Stronach Teams “damit beendet”.

Änderung der Parteistatuten notwendig

Gegenüber der APA hieß es am Rande der Sitzung, eine der nächsten Aufgaben sei es, das Bundesdirektorium in die Parteistatuten zu verankern. Es gehe nun darum, für die Gremien Änderungen in den Statuten einzubauen. “Das bedarf noch Zeit.” (APA)

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