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Tag des Bieres am 23. April: Kleine Brauereien in Wien

Am 23. April 1516 wurde das Reinheitsgebot erlassen.
Am 23. April 1516 wurde das Reinheitsgebot erlassen. ©dpa
Hefe, Hopfen, Malz und Wasser sind die vier Zutaten, aus denen scheinbar unendlich viele Sorten eines Getränks hergestellt werden können, das zu den beliebtesten überhaupt gehört: Das Bier. Am 23. April ist der Tag des Bieres - Grund genug, sich mal anzuschauen, welche kleinen Brauereien es in Wien gibt, denn schließlich werden auch abseits großer Namen im 16. Bezirk hervorragende Biere in der Bundeshauptstadt gebraut.

Im Jahr 1516 wurde in Deutschland das oft zitierte Reinheitsgebot von König Ludwig I. erlassen – am 23. April. Diesen Tag könnte man heuer einmal so begehen, dass man Biere kleinerer Brauereien verkostet. Die kleinen Brauereien in Wien haben alle angeschlossene Gasthäuser, bzw. handelt es sich um Gasthäuser, in denen auch gebraut wird. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt.

Kleine Brauereien in Wien

Dass Johann Medl seit 1989 ein Bier produziert, das seinen Namen trägt, verdankt er einem Lotto-Gewinn. Das Gasthaus Medl-Bräu (14., Linzer Straße 275) zu eröffnen war schon lange sein Traum, der Gewinn machte es möglich. Dort gibt es Hausmannskost und vier Biersorten (Märzen, Helles, Dunkles und Weizenbier), sowie zu Ostern und Weihnachten auch ein Bockbier.

Die Stadtbrauerei Schwarzenberg (1., Schellinggasse 14) bietet Helles, Dunkles, G’mischtes und Weizenbier aus eigener Produktion. Ebenfalls im 1. Bezirk ist die 1516 Brewing Company (1., Schwarzenbergstraße 2). Dort gibt es verschiedene Spezialbiere.

Bei Kadlez (21., Floridsdorfer Hauptstraße 9) gibt es eigenen Angaben zufolge das herbste Pils-Bier Österreichs. Mit einer Stammwürze von 11,9 Grad und 4,9 Vol% Alkohol. “Bieriger geht’s nicht”, meint der Braumeister. Hier wird seit 2004 Bier aus eigener Herstellung ausgeschenkt.

Bei Salm Bräu (3., Rennweg 8) wird nicht nur gebraut, sondern auch gebrannt. Immer wieder gibt es Kreationen wie Guarana-Bier, ständig im Angebot sind Pils und helles Bier.

13,9 Grad Stammwürze und 5,8 Vol% Alkohol hat das Fischer Stout, ein schwarzes Bier nach irischem Vorbild, das bei Fischerbräu (19., Billrothstraße 17) in Wien-Döbling hergestellt wird. Im Rhythmus von vier bis sechs Wochen werden immer wieder Spezialbiere angeboten. Das Gasthaus gibt es seit 1985 und man ist stolz darauf, die erste Wiener Gasthof-Brauerei zu sein.

In Wien-Ottakring gibt es nicht nur die Ottakringer Brauerei, sondern auch den Schwarzen Raben (16., Ottakringer Straße 180). In der hauseigenen Brauwerkstatt werden in regelmäßigen Abständen Raven’s Ale, X’mas-Porter, Cherry-Stout, Raven’s Red Bock, Raven-Alt und andere Biere teils nach alten Rezepten gebraut.

Mit saisonalen Sorten wie “Vollmondbier” oder “Orangenblütenbier” sticht das Wieden Bräu (4., Waaggasse 5) hervor. Ständig im Angebot sind Helles, Märzen, Dunkles und Gemischtes, auch Führungen durch die Hausbrauerei werden gerne angeboten.
(SVA)

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