Straßenzeitung AUGUSTIN bedroht: Flashmob am Stephansplatz

10.000 Ausgaben des AUGUSTIN sollen monatlich mehr verkauft werden.
10.000 Ausgaben des AUGUSTIN sollen monatlich mehr verkauft werden. ©AUGUSTIN
Um die Straßenzeitung AUGUSTIN vor dem Konkurs zu retten, ließen sich die Unterstützer verschiedene Aktionen einfallen. Die erste ist ein Flashmob am 28. März am Wiener Stephansplatz.
AUGUSTIN kämpft ums Überleben

Die zunehmende Verdrängung von Kolporteuren hat unter anderem zu einem bedrohlichen Rückgang der Verkaufszahlen bei der Straßenzeitung AUGUSTIN geführt. Um das gesamte Angebot des AUGUSTIN inklusive Sozialarbeit und Redaktion aufrechtzuerhalten, werden heuer 80.000 Euro zusätzlich benötigt. Das Jahresbudget beträgt in etwa 690.000 Euro.

AUGUSTIN Supporters-Wochen

Aufgebracht werden soll der Betrag längerfristig durch eine Steigerung der Verkaufszahlen auf der Straße. 10.000 Stück pro Ausgabe mehr sind das konkrete Ziel. Jedoch ist der Verein für die kritische Phase der nächsten Monate zusätzlich auf Spenden angewiesen. Aus diesem Grund starten nun die AUGUSTIN Supporters-Wochen, die bis Anfang Juli laufen werden: Unterstützer des Projekts sind aufgerufen, den Absatz der Straßenzeitung anzukurbeln, Förderabos zu verschenken oder zu spenden. Von Supporters wurden bereits mehrere Initiativen gestartet, etwa ein großes Benefizkonzert, der Soli-Euro pro Bier im Fußballstadion und Kooperationen mit Museen.

Flashmob: AUGUSTIN lesen am Stephansplatz

Am 28. März um 17 Uhr wird es dazu bereits eine erste Aktion geben: Einen Flashmob am Stephansplatz vor der AIDA unter dem Motto “AUGUSTIN lesen im öffentlichen Raum”. Um den Kolporteuren des AUGUSTIN den Rücken zu stärken, wird die Wiener Straßenzeitung exzessiv in der Öffentlichkeit gelesen. Der Kreativität sollen keine Grenzen gesetzt werden.

Wann: 28.3.2019, um 17:00 Uhr

Wo: Vor Aida am Stephansplatz

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