Österreichs Bahnrad-Asse wollen auch bei Heim-GP aufzeigen

Andreas Müller im Punkterennen der EM in Gent
Andreas Müller im Punkterennen der EM in Gent ©Rad-Sport-Foto
Österreichs Bahnradsport befindet sich nach einigen mageren Jahren im Aufwind. Das wollen die heimischen Asse auch am Donnerstag und Freitag beim UCI-Meeting im Wiener Ferry Dusika Stadion unter Beweis stellen. Der GP Vienna ist das größte Bahnmeeting in Österreich.

Große Hoffnungen setzt der ÖRV vor allem in Andreas Müller, der nach WM-Bronze zuletzt auch bei der EM in Gent mit Platz vier im Omnium überzeugt hatte.

“Als unser Aushängeschild soll er in den Ausdauerdisziplinen viele UCI-Punkte holen”, lautete die Zielvorgabe von Roland Wafler, der seit heuer als Bundestrainer für die Bahnradfahrer zuständig ist. Mittlerweile hat er bei den Männern eine zehnköpfige Mannschaft aufgebaut, die auch bereits einige Erfolge vorzuweisen hat. Die internationale Konkurrenz ist beim Heim-Meeting – einem UCI-Event der 2. Kategorie – allerdings alles andere als gering.

Teilnehmer aus zehn Nationen haben sich angesagt, darunter vor allem ein starkes tschechisches Aufgebot. Mit Alois Kankovsky kommt der Omnium-Weltmeister von 2007, mit Lada Kozlikova die erste Scratch-Weltmeisterin. Für den Madison-Bewerb haben die WM-Dritten Martin Blaha/Jiri Hochmann sowie die Italiener Angelo Ciccone/Alex Buttazzoni genannt. Die Rennen dauern an beiden Wettkampftagen von 14:00 bis 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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