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St. Wolfgang: Zahl der Covid-Fälle erhöht sich auf 44

Die Coronafälle im Urlaubsort St. Wolfgang steigen weiter an.
Die Coronafälle im Urlaubsort St. Wolfgang steigen weiter an. ©APA/BARBARA GINDL
Die Corona-Fälle im Urlaubsort St. Wolfgang im Salzkammergut steigen weiter an. Gestern Abend wurden 44 positive Fälle gezählt, über 250 Tests wurden ausgewertet. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter von Betrieben.
Fälle nach Bundesländer

Die Zahl der Fälle im Coronavirus-Cluster in St. Wolfgang im oberösterreichischen Salzkammergut hat sich am Samstagabend weiter erhöht. Mit Stand 21.00 Uhr habe es 44 Fälle gegeben, 258 Testergebnisse seien ausgewertet worden, teilte das Land Oberösterreich der APA mit. Unter den Infizierten seien Mitarbeiter von elf Betrieben, allerdings sei nur ein Gast betroffen.

Am Samstag wurden im Laufe des Tages 628 Abstriche vorgenommen. Die restlichen Ergebnisse werden am Sonntagnachmittag vorliegen, hieß es seitens des Landes weiters.

SPÖ: "Chaotisches Corona-Management" von Türkis-Grün

Die SPÖ hat am Sonntag scharfe Kritik am "chaotischen Corona-Management der türkis-grünen Bundesregierung" geübt. "Der Cluster am Wolfgangsee wird immer größer, von den angekündigten 65.000 Tests in Tourismusgebieten ist weit und breit keine Spur und welche Einreisebestimmungen jetzt gelten, ist für niemanden mehr nachvollziehbar", so Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch in einer Aussendung.

Zuerst habe die Bundesregierung weismachen wollen, dass Urlaub in Österreich sicher sei, so Deutsch. "Jetzt gibt es mit St. Wolfgang nach dem Fanal in Ischgl bereits den zweiten großen Tourismus-Cluster." Scharfe Kritik richtete er an die Tourismusministerin: "McKinsey-Ministerin (Elisabeth/ÖVP, Anm.) Köstinger hat in einer großen PR-Show 65.000 Tests wöchentlich angekündigt, um den Tourismus in Österreich als besonders sicher zu inszenieren." Von diesen Zahlen ist man aber "meilenweit entfernt". Einziger Profiteur dieses "Regierungsversagens" sei "der Edelberater McKinsey".

Keine Spur von "Ampel-Regelung"

Als "fahrlässig" bezeichnete es Deutsch auch, dass "von einer längst angekündigten Ampel-Regelung zur Einordnung von Risikogebieten auch nach Monaten noch immer nichts zu sehen ist". Es brauche endlich bundesweit einheitliche Vorgaben, so seine neuerliche Forderung. Auch sei vollkommen unklar, warum Schulen kollektiv geschlossen werden, "während tatsächlich betroffene Tourismusanlagen offen bleiben dürfen".

(APA/red)

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