SPÖ laut Umfrage bei Nationalratswahl weiter auf Platz eins

Die Werte der Umfragen weichen leicht voneinander ab.
Die Werte der Umfragen weichen leicht voneinander ab. ©APA
Mit 28 Prozent belegt die SPÖ laut Umfrage des Nachrichtenmagazins "profil" weiterhin den ersten Platz nach der Nationalratswahl. Eine Spectra-Umfrage hingegen zeichnet ein weniger rosiges Bild: Gemeinsam würden SPÖ und ÖVP unter 50 Prozent liegen, heißt es dort. Als beliebteste Koalitionsvariante gilt Schwarz-Rot-Grün.

Wie das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, bleibt die SPÖ mit 28% (keine Veränderung zur Umfrage der Vorwoche) auf Platz eins. Die ÖVP gewinnt laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage einen Prozentpunkt und kommt auf 25%.

Ergebnisse der profil-Umfrage

Die Freiheitlichen und die Grünen legen ebenfalls jeweils einen Prozentpunkt zu und erreichen 20% bzw. 15%. Das Team Stronach verliert 2 Prozentpunkte und kommt nur mehr auf 6%. Würde am Sonntag gewählt, stagnierten das BZÖ bei 2% und die Neos bei 3%.

Schaffen SPÖ und ÖVP 50 Prozent?

 Die Koalitionsparteien kommen in einer am Samstag von den Bundesländerzeitungen veröffentlichten Spectra-Umfrage gemeinsam nur noch auf 49 Prozent: Die SPÖ hält zurzeit bei 26 (August 2013: 27), die ÖVP bei 23 Prozent (August: 25). In der Kanzlerfrage liegt ebenfalls SPÖ-Chef Werner Faymann mit 28 Prozent vor ÖVP-Obmann Michael Spindelegger mit 21 Prozent.

Zulegen konnten die Mitte-rechts-Parteien, die Grünen stagnieren bei 13 Prozent (August: 14).

Ergebnisse der Spectra-Umfrage

Das Team Stronach liegt in der Spectra-Umfrage mit 9 Prozent um zwei Prozentpunkte besser als noch im August und dies trotz der von Parteigründer Frank Stronach ausgelösten “Todesstrafe für Berufskiller“-Debatte.

Die Freiheitlichen konnten von Monat zu Monat zulegen und erreichen nun 20 Prozent. Zehn Prozent würden Parteichef Heinz-Christian Strache zum Bundeskanzler wählen. Das BZÖ profitiert offensichtlich von Parteiobmann Josef Buchers Fernsehauftritten und hat mit vier Prozent eine Chance, im Parlament zu bleiben. Trotz guter Werte für Parteichefin Eva Glawischnig (14 Prozent in der Kanzlerfrage), zeigt der Trend für die Grünen (13 Prozent) im Vergleich zu August (14) nun leicht nach unten.

Schwarz-Rot-Grün ist die beliebteste Koalition

Die beliebteste Koalitionsvariante ist ÖVP-SPÖ-Grüne, 37 Prozent sprechen sich hierfür aus. Weiterhin eine Große Koalition wollen nur 33 Prozent. 19 Prozent begrüßen die Variante SPÖ-Grüne und nur sieben Prozent ÖVP-Grüne. Schwarz-Blau kommt nur für sechs Prozent infrage, ÖVP-SPÖ-FPÖ für acht Prozent. In der Frage “Von welchem Spitzenkandidaten haben Sie eher keine gute oder eher eine gute Meinung?” schnitt Faymann am besten ab (52 Prozent positiv), Strache am schlechtesten (70 Prozent negativ), gefolgt von Stronach (67 Prozent negativ). Das Meinungsforschungsinstitut Spectra hat in den vergangenen Tagen 700 Wahlberechtigte befragt. Die maximale Schwankungsbreite liegt bei plus/minus 3,8 Prozent. (APA/ Red.)

Alle Infos zur Nationalratswahl 2013 finden Sie hier.

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