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Spiss: Das ist der Ort mit der niedrigsten Impfrate in Österreich

Spiss: Nur 23 Prozent der Bewohner des Tiroler Orts immunisiert.
Spiss: Nur 23 Prozent der Bewohner des Tiroler Orts immunisiert. ©APA/AFP
Die Gemeinde Spiss im Tiroler Bezirk Landeck hat österreichweit die niedrigste Durchimpfungsrate. So erklärt der Bürgermeister der kleinen Gemeinde diesen Wert.

In der kleinen Gemeinde mit nur rund 100 Einwohnern ließen sich bisher 23 Prozent immunisieren. Alois Jäger, Bürgermeister von Spiss, erklärte dies in einem Interview mit "Puls 24" mit einem anderen Lebensstil am Land. Er betonte zugleich aber, dass jeder selbst entscheiden müsse, ob er sich impfen lasse oder nicht.

Niedrige Durchimpfungsrate "weil wir am Land leben"

Die niedrige Durchimpfungsrate hänge aber damit zusammen, "dass wir am Land leben", so Jäger. Da sei man "viel freier als in der Stadt". Zudem meinte der Ortschef, dass die Abwehrkräfte von Bewohnern ländlicher Gemeinden besser seien, als von Personen, die in der Stadt leben, da am Land die Kinder auch ganz anders aufwachsen würden.

Er fahre aber absolut keinen Kurs gegen die Impfung, erklärte Jäger. Trotzdem ist er selbst auch nicht geimpft, wie er auf Nachfrage sagte, weil er "diese Stoffe nicht in seinem Körper haben möchte". Ob sich noch weitere Personen aus seinem Ort gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, wisse er nicht, das Impfangebot sei aber jedenfalls ausreichend.

(APA/Red)

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